Schlagwort-Archive: Müll

TRASH ME –

Hallo Zusammen,

diese Idee fand ich so plakativ inspirierend, dass ich trotz meiner 7-Tage-Woche unbedingt ein kurzes Lebenszeichen geben muss. Mehr über Rob und seine Idee findet ihr hier.

Wir alle können diese fünf Verhaltensumstellungen, die Rob in seinem Video vorschlägt, in unser Leben integrieren. :) oder nicht?

Lasst mich wissen, wie ihr das findet!

Liebe müde Grüße, Esther

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Zero Waste zum Grillfest

Was bringt man als veganer Plastik- und Müllvermeider nur zu einem geselligen Grillfest mit lieben Menschen mit? (ich wollte schon ein schlechtes Gewissen schreiben – nein Quatsch keine Moralkeule zum Grillen, vielmehr Modellernen oder Soziales Lernen)

  • selbstgemachte Smoothies in kleinen und größeren Portionen: Hier eine grüne (Sellerie, Apfel, Salat, Paprika, Gurke, Ingwer, Brokkoli) und eine rote (Rote Beete, Apfel, Blumenkohl, Brokkoli, Urkarotten, Karotten, Banane) Variante. Die Gläser können prima gekühlt werden, auch in bereitgestellten Wasserbehältern. Der Schraubverschluss verhindert, dass suizidale Fliegen im Getränk ein letztes Bad nehmen. Und natürlich kann auch direkt aus dem Glas getrunken werden. Am Schluss alles einsammeln, auswaschen – vola der nächste Einsatz kommt bestimmt.
  • Brot im Stoffbeutel (Dazu eine kurze Begebenheit: In der Happy Hour Schlange des Traditions-bio-Bäckers stand ein Mann vor mir, um seine Brotreserven für die gefühlt nächsten 4 Wochen aufzufüllen. Nach eigenen Worten friert er alles ein. „Daher bitte jedes Brotviertel extra einpacken“. Was soll ich sagen? Warum bin ich nicht auf einen Großeinkauf vorbereitet? Noch nicht mal eine Einkaufstasche? Also Unmengen an Biobrot zu kaufen bedeutet noch nicht „bio“ Verhalten an den Tag zu legen. Ich konnte es mir verkneifen. Stattdessen habe ich meinen etwas zu kleinen Beutel mit Nachdruck und Hilfe von der Dame hinter mir zwei riesigen Broten gequetscht. Dazu erklärte ich den Wartenden und Beobachtenden in der Schlange hinter mir, dass ich auf Plastik- und Müllvermeidung achte. Die Frage ist, welches Beispiel war eindrücklicher? Ein Mann mit 15 extra Beuteln oder ich mit meinem Jutezwang? Ich werde das weiter beobachten und mit gutem Beispiel voran gehen. Es gibt ja keine Alternative.)
  • Frischer Tomatenaufstrich im Glas
  • Gemüse für den Grill

Es ist nicht so, dass ich oft zum Grillen gehe. Vor allem nicht an öffentlichen Plätzen. Das letze mal war ich vor ca. 5 Jahren an der wunderschönen Isar. Sie mäandert seit der Renaturierung mitten durch das Herz der Stadt. Im Grunde ist es die Schlagader Münchens. Für mich auf jeden Fall. Damals war ich kurz davor mit einem angetrunkenen Bierdeckel werfenden Individuum eine Grundsatzdiskussion mit der Faust aus zutragen. (Dumm-Dreistigkeit macht mich leider so was von aggressiv.) Seitdem bin ich nicht mehr an der Isar sobald es nach Grillwetter riecht.

Beim Grillen muss kein Müll entstehen. Klingt komisch, ist aber so. Es gab schon ein Leben vor der convenience- Wegwerfgrill-Lebenseinstellung. Alles sofort haben und genau so auch wieder loswerden. Schwups, fallen oder stehen lassen. Wir wissen alle, dass kann sich nicht ewig halten. Vielleicht ist es nur eine Phase?!. Es kann nicht mehr lange dauern, bis diese Unmengen an Müll und der Arbeitsaufwand zur Beseitigung, Früchte tragen. Ich finde es nur urkomisch, dass sich mir-doch-egal-Menschen dann aufregen, wenn die Ratten sich vermehren und ihren Teil vom Kuchen abhaben möchten.

Ich wünsche euch einen Nager freien Abend! ;)

Wie gestaltet ihr eure Ausflüge? Grillen geht auch anders oder?

Do you know: fishingforlitter?

 

Heute wurde ich auf eine Aktion aufmerksam gemacht. Nach dem Motto „Politik der kleinen Schritte„. Kennt ihr das bereits?

Es ist ein wenig schwierig zu sehen, wie viel Fisch weiterhin aus unseren Meeren gefischt wird. Trotz aller Einsicht in das Müllproblem wird die Überfischung nicht thematisiert. Im Film werden vor allem die kleinen Fischerboote gezeigt. Ich frage mich, was ist mit diesen Fischfangriesen?

Dennoch immerhin wird der Müll gesammelt, fachgerecht entsorgt und gelistet. Mir war nicht klar, dass andere Fischer, die nicht an diesem Programm teilnehmen den Müll aus den Netzen immer wieder ins Meer werfen. Auch aus dem Grund, dass sie im Hafen dafür sonst zahlen müssten. Schaut euch doch mal den Film an und sagt mir was ihr davon haltet.

Und das wird im Meer gefunden: 88% Plastiktüten, 38 % Plastikflaschen etc. – Ich verstehe zwar nicht, wie das alles zusammen am Ende 100% ergeben soll. Doch die Gewichtung scheint trotzdem klar.

 

Ich wünsche mir Regen!

Ihr werdet euch sicher fragen, ob ich noch ganz richtig ticke. Endlich ist der Frühling da. Er zeigt sich direkt von seiner schönsten Seite. Das Wetter ist herrlich. Die Luft geschwängert vom süßlichen Duft der blühenden Farbenpracht. Blütenpollen und summende Bienen schwirren in der Luft. Ich liebe das. Wer liebt das nicht – höchstens Allergiker. Der Duft von Sommer und Unbeschwertheit liegt in der Luft. Aber warum dann bitte Regen?

Am sonnigen Wochenende nahmen wir an einer Betriebsbesichtigung mit den Genossen/innen vom Kartoffelkombinat teil. Toll. Fast 100 Menschen mit eher mehr als weniger ökologischem Ansinnen. Manche offensichtlich mit Anti-Atomkraft T-Shirts, ohne Schuhe oder im klassischen Naturbatik-Look und andere in vielfachen Schattierungen von einfach normal wie du und ich. Es gab Pfandflaschen, gesunde Mitbringsel in Tupperware, lebendige Gespräche und motivierende Zukunftsideen. Kinder, die ohne Tablet und Handy spielen konnten. Belebend anders, so stelle ich mir meine Welt vor.

Wir waren mit dem Rad dort. Insgesamt ca. 80 km im Sattel. Es ist ja immer wieder faszinierend wie schnell man im Grünen ist und wirklich noch Wald, freilaufende Tiere und Landwirtschaft sieht – und riecht. Tierfreunde, die nächtlich Straßen sperren, damit die Kröten ungestört den Asphalt kreuzen können. :) Da geht einem doch das Herz auf. Oder nicht? Kurz sah ich mich in der heroischen Szene von Herr der Ringe, als alle wahren Kämpfer aus vielen Teilen von Mittelerde mit ihren Pferden zusammengerufen wurden, um als Auserwählte über die Zukunft des Rings zu entscheiden. ;)

Und dann schlägt einem der Montag mit aller Wucht ins Gesicht. Rechts eine und links eine hinterher. Ich quäle mich aus dem warmen Bett und werde vom Stau, Hupen und Autolawinen begrüßt. Stimmt Ferienende! Auf dem Rad wird es nicht besser. Alle haben das letzte Schokoei mit dem Vorsatz mehr Sport zu machen in sich reingedrückt. Ich stehe auf dem Radweg im Stau. Jogger so weit das Auge reicht. Menschen, die gefühlt Jahre nicht mehr am Straßenverkehr teilgenommen haben, kreuzen meinen Weg und ich freue mich an jedem Adrenalinschock, der ins leere läuft. Die Arbeit ist mühsam, denn obwohl alle aus den Osterferien zurück sind, geht nichts weiter, weil nun erst sämtliche Mails und Anliegen abgearbeitet werden müssen und das dauert bekanntlich. Zu allem Überfluss noch ein Stück Kuchen, der wirklich nicht gut schmeckte und überhaupt nicht in den Ernährungsplan passt. Mist.

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Die Fahrt nach Hause endet im Desaster. Menschen, überall. Solche mit Hunden an der Leine, andere mit Hunden, die weder hören noch sehen noch eine Idee haben, wo sie laufen möchten. Die ersten Gruppen an Menschen, die sich beim Vorbeifahren als zufällig zusammengewürfelte Gruppe erweisen und sich gerade die gegenseitigen Respektlosigkeiten zurufen. Jogger in kurzen und Joggerinnen in noch kürzeren Outfits. Kinder in Kinderwagen, bei ersten Fahrversuchen auf dem Rad im Feierabendverkehr, mehr Radler, Radler mit Kinderanhänger. Solche Radler die um die Ecke blicken können und sehen, dass die Kurve frei ist. Bewundernswert. Achtung Rentner mit Stock kreuzen die Radelautobahn. Vorsicht, dicke Radler mit E-bikes, die keine Idee von ihrer Geschwindigkeit haben. Noch mehr Hunde, Spaziergänger und ja Partyvolk mit Bierträgern und großen Gepäckstücken. Cyborgs, die in ihren engen Radlerhosen einfach rechts, links – egal, überholen, und koste es was es wolle, jetzt ihre Bestzeit radeln müssen.

Alle genießen das schöne sonnige Frühlingswetter auf ihre Art. Herrlich so ein entspannter Ausklang vom hektischen Tag.

Und so sieht es dann am Dienstag früh aus:

Wer möchte bitte im Müll oder in Scherben sitzen, fahren oder laufen? Wer ist so blöd und stellt seine Bierflaschen auf die Brüstungen? Macht keiner. Super! Danke! Sicherlich könnte ein Optimist behaupten, wie sauber alles ist, wenn man bedenkt, dass Millionen Menschen die Isarauen zur täglichen Erholung, als Sportplatz oder als Arbeitsweg nutzen. Leider wurde ich nicht als Optimist geboren. Das natürlichste Mittel zur Müllvermeidung ist Regen. Ab Donnerstag soll es wieder regnen. Hoffentlich auch am Wochenende! ;)

Mehr Infos zur Isar seht ihr hier: so sieht es aus

Müll: In meinem Wohnzimmer!

Früher war alles besser!

Ist das so? In Bezug auf Müll im öffentlichen Raum habe ich in den letzten Jahren eine deutliche Steigerung erlebt. Da ich viel mit dem Rad und zu Fuß unterwegs bin, habe ich die Zeit meine Umwelt wahrzunehmen.

Isar

Bewohner der Isar (Esther 2014)

Zu Beginn des Jahres dachte ich es liegt vielleicht an Silvester, dass überall Müll liegt. Danach kamen die stürmischen Wochen, da dachte ich es liegt vielleicht am Wind, dass so viel Müll meinen Weg säumt. Nun hält der Frühling Einzug und neben den ersten Blumen liegen gefüllte oder leere Hundebeutel. Ist ja bald Ostern könnte man denken, da werden eben bunte Überraschungen in Plastik verschenkt, allerdings frage ich mich, ob die falschen Osterhasen noch wissen, wo sie überall ihre Beutelchen platziert haben? Davon abgesehen, dass ich es wirklich nicht verstehe warum Hundebesitzer ihrem lieben Schatz beim Geschäft auf den Po schauen, sich die Mühe machen und die Ernte einsammeln um dann das stinkende Gefahrengut an einen Baum zu hängen, auf den Gehweg zu legen, auf malerische Mauern zu dekorieren oder zwischen die Blumen zu werfen, anstatt in den Müll. Warum, wer weiß Rat? Leider habe ich selbst noch niemanden auf frischer Tat ertappt. Ich würde zu gerne wissen, ob das Kalkül, Dummheit oder Ignoranz ist. Liesl hat dazu einen guten Beitrag geschrieben.

Neben den Hunde-Überraschungen gibt es allerdings noch viel mehr Wohlstandsmüll. Ich spreche nicht vom Sperrmüll, Autoreifen, Schutt oder ganzen Müllsäcken, die Menschen einfach wahllos und willentlich entsorgen. Ich spreche von den alltäglichen Hürden: Die To Go Becher, Taschentücher, Zeitungen, Fastfood-Reste, Zigarettenschachteln, Bierflaschen, Kippen und Plastikflaschen in den Müll zu werfen, ist so anstrengend und grenzt an Höchstleistung. Wie soll das eine Person alleine nur schaffen? Besser einfach fallen lassen oder mit einem sexy coolen Schwung ins Grün schleudern. Warum sind Menschen so?

Ich habe leider solche Aggressionen gegen diese ignoranten Dumpfköpfe, als wäre die Umwelt um mich herum meine Verantwortung. Es fühlt sich an, als würden sie in meinem Wohnzimmer ihren Müll abladen. Ein Film trifft das sehr gut. Das spricht mir aus dem Herzen:

Sobald das Wetter besser wird, die Abende mild und die Nächte angenehm, wird meine Isar wieder von Partyvolk und Wandalen heimgesucht. Im Sommer laufe ich mittlerweile nicht mehr an der Isar, da alle schönen Schleichwege dann zur Toilette umfunktioniert werden. Für alle, die sich kein Bild machen können, so sieht es aus, wenn jedes Wochenende 4 Tonnen Müll von ca. 30.000 Besuchern an der Isar entstehen:

(ab 1:40 siehst du was ich meine)

Früher konnte ich an der Isar auch im Sommer laufen. Leider ist es mittlerweile „hip“ und „in“ die lauen Abende in gesellschaftlichem Besäufnis im Grünen, am Fluss, im Park inmitten der Stadt zu verbringen. Die Ratten freuen sich, die laben sich an den Hinterlassenschaften. Leider sind viele zu gechillt (schlimmes Deutsch) oder betrunken, um den Müll zu entsorgen. Schade, dass man Ratten nicht trainieren kann.

Ich habe mittlerweile eine Statistik erstellt. Neben den verschiedenen Arten von Müll interessiert mich die Verteilung. Folgende Einflussfaktoren wirken sich auf die Menge aus:

  • Parkbereich von Autos
  • Anzahl an Geschäften / Einzelhandel
  • Straße
  • Entfernung zu öffentlichem Nahverkehr
  • Bevölkerungsdichte
  • Jahreszeit
  • Wochentag
  • Wetter

Überall dort, wo Geschäfte sind, Autos fahren und parken können ist es extrem vermüllt. Dann kommt der Bereich in dem Autos oder Züge fahren, Picknick-Gelände, Spazier- und Radelwege… es wird besser, sobald die Anstrengung steigt, mit der die Gegend erreicht werden muss. Gerade die grünen Lungen und Parks in den Städten sollen doch zur Erholung und Freude dienen, da verstehe ich nicht, warum so viele Menschen ihren Müll liegen lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer von denen beim nächsten Besuch im Müll oder in Scherben sitzen möchte.

Es macht auch keinen Sinn die Pfandflaschen ganz gönnerisch für den nächsten Sammler auf der Brüstung, auf der Brücke, auf Mülleimern zu platzieren. Bein nächsten Wind sind daraus Scherben entstanden, die Tiere, Menschen und Radfahrer schaden.

Wenn ich mit meinem Rad einmal quer durch die ganze Stadt zur Arbeit fahre, und bei jedem Müllteil auf meinem Weg ein Foto mache, dann würde ich jede Sekunde abdrücken. Also 3.600 Fotos nur auf meinem Weg! Nur in meinem direkten Sichtfeld! Dabei fahre ich zu 70% an der Isar entlang. Ich könnte täglich heulen, aber das bringt ja nichts.

Ich frage mich, wie diese Menschen erreichbar sind? Wie kann ich etwas verändern oder verbessern? Muss es erst Verbote und Strafen geben, denn das ist die logische Konsequenz wenn Menschen sich nicht an Regeln halten. Wenn das Grillen an der Isar verboten wird, dann ist das Geschrei groß. Es trifft dann alle Besucher, nicht nur die Wandalen.

Wie sieht es bei euch aus? Ist es heute besser als früher? Gibt es vielleicht erfreuliche Erfahrungen?

noch eine Woche warten, dann ist „Ohne“ da. Besser als Weihnachten!

Bald hat München einen richtigen verpackungsfreien Supermarkt! Endlich! Der Laden heißt Ohne und eröffnet etwas verspätet am 20.02.2016. Also genau in einer Woche!

Plastikfreie ZONE - Logo

Plastikfreie ZONE, Quelle

Natürlich gibt es auch Katrins Plastikfreie ZONE in Haidhausen, über die ich hier schon öfter geschrieben habe. Aber mal ehrlich, eine Stadt mit ca. 1,4 Millionen Einwohner kann wirklich mehr als einen Zero Waste Laden vertragen. Nicht nur, damit wir endlich wieder ein Müsli kaufen können, sondern damit Otto Normalverbraucher täglich mit der Thematik Verpackungsmüll, Müll im Allgemeinen und Verschwendung von Lebensmitteln konfrontiert wird. Ohne ist in der Studentenhochburg Schwabing angesiedelt. Ich freue mich riesig!

Hier ein kleines Video von den Machern hinter Ohne:

 

Hannah hat verraten, dass sie selbst mit Carlo für die kreativen Einfälle und auch für die Umsetzung verantwortlich ist. Ich konnte Hannah und Chrissi in einem persönlichen Gespräch kennen lernen, als ich mich im letzten November für einen Job bei Ohne beworben habe. Leider wurde nix draus. Somit werde ich am Samstag vor dem Tresen und nicht dahinter stehen können.

Das tolle an diesem ZERO WASTE Laden ist nicht nur die Grundidee, die uns allen klar ist. Es sind auch nicht die motivierten und engagierten Macher hinter dem Laden, sondern es ist die Tatsache, dass im Ohne Laden nicht die herkömmlichen Plastikbehälter, sogenannte Bulks installiert werden. Carlo hat eine viel bessere Lösung entwickelt. Spätestens da war ich in den Laden verliebt, bevor es ihn gab und obwohl er schon wieder auf der anderen Seite der Stadt liegt.

Es ist der ganzheitliche Ansatz, der mir besonders gefällt. Denn fragt ihr euch nicht auch: „Warum sollte ich mit meinem halben Hausstand zu einem Laden auf der anderen Seite der Stadt radeln, damit ich mir dort aus einem Plastikbehälter meine Lebensmittel in Gläser, Jutebeutel oder Papier abfüllen darf, wenn ich doch genau das vermeiden möchte!?“ Es geht ja nicht nur um den Müll in meiner Wohnung, sondern um den gesamten Weg des Produktes. Es Macht für mich nicht so viel Sinn, wenn ich mir vorstelle, das Getreide kommt in einem großen Plastiksack im Laden an, der Sack wird in ein Plastik Bulk gefüllt, damit ich als Konsumentin verpackungsfreie Lebensmittel abfüllen kann. Mir ist auch klar, dass es eben nur ein großes Plastikgefäß ist und nicht 100 kleine bunte Verpackungen. Sicherlich gibt es Vorschriften, wie wir vor allem offene Lebensmittel handhaben und lagern müssen, doch mir widerstrebt es hier Kompromisse machen zu müssen. Daher freue ich mich wie ein Kind auf den Moment, wo sich unser kleines Zero Waste Universum vergrößert und dadurch vielleicht Produkte einfacher zu besorgen sind und sich die Variationsbreite vergrößert. 

plastikfreie Zone Showroom

Plastikfreie ZONE, nix Plastik!!! Quelle

Wie sehen denn eure Läden aus? Gibt es dort auch vorwiegend Bulks aus Plastik? In Katrins Laden werden die Produkte wie früher im Tante Emma Laden noch per Hand aus großen Papiertüten, Metallgefäßen oder Glasbehältern abgefüllt. Schaut euch das am besten selbst an! Ich werde euch meine OHNE-Einkäufe am kommenden Woche präsentieren ;)

Stemmerhof - Biomarkt - Sendling

Stemmerhof,  Quelle 

 

Am Tag danach

Wenn wir der Zusammenfassung der Silvesternacht glauben schenken, dann war der Übergang alles andere als ereignislos. Abgesehen vom eigentlichen Anlass, dem Jahreswechsel, liest sich die Liste an Notarzteinsätzen, Polizeiaufgebot und Unfallopfer wie ein Tatort-Skript. Jahreswechsel: Das tritt ja nicht selten bei Alkohol, Essen, Feiern, Böllern und mehr Alkohol in den Hintergrund. Mein Unmut über die Mitmenschen ist heute – an Tag 2 – auch wieder fast verflogen. So macht nicht nur der Mai alles neu, sondern auch der Hausmeister.

Mein herzliches Dankeschön gilt allen Hausmeistern und den Mitarbeitern der Straßenreinigung und Müllbeseitigung! Ohne euch würden wir uns täglich an die schöne Party erinnern. DANKE!

Zur Ergänzung: 129 Millionen Euro haben nur wir Deutsche für Feuerwerksartikel ausgegeben.

DSC_0117 - Kopie

direkt vor der Haustür! Was soll ich sagen