Archiv der Kategorie: Zero Waste

TRASH ME –

Hallo Zusammen,

diese Idee fand ich so plakativ inspirierend, dass ich trotz meiner 7-Tage-Woche unbedingt ein kurzes Lebenszeichen geben muss. Mehr über Rob und seine Idee findet ihr hier.

Wir alle können diese fünf Verhaltensumstellungen, die Rob in seinem Video vorschlägt, in unser Leben integrieren. :) oder nicht?

Lasst mich wissen, wie ihr das findet!

Liebe müde Grüße, Esther

Fenchel – Staudensellerie Rhabarber Smoothie

  • Stück Staudensellerie
  • 2 – 3 süße Äpfel
  • 1 Stange Rhabarber
  • 2- 3 Blätter Salat
  • 3 – 4 Datteln

Gut, die Rhabarber-Zeit ist leider schon wieder vorbei. Wie schnell die Zeit doch dahin rast. ;)

Dieser frische Smoothie ist sehr leicht, etwas säuerlich und köstlich erfrischend. Frischen Staudensellerie habe ich erst in diesem Jahr wieder für mich entdeckt. Während der Weiterbildung gab es einen köstlichen Salat aus sehr fein geschnittenem Staudensellerie. Danach gab es kein halten mehr und das gute Zeug musste in alles verarbeitet werden, vorzugsweise roh. (je knackiger desto besser)

Staudensellerie ist vollgepackt mit Vitaminen und wertvollen Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium und Phosphor, auch ätherisches Öl. Zudem soll die Staude harntreibend wirken. ;) Im Sommer werfe ich gerne zusätzlich ein paar Eiswürfel in den Mixer. Wahlweise passt auch frische Minze oder Ingwer dazu. Das belebt und erfrischt.

Viel Freude beim Genießen!

Mangold-Staudensellerie Smoothie

Frische Explosion: Dem Sommer sei Dank!

Und das kommt in den Mixer: 

  • 2 Blätter bunter Mangold
  • reichlich Staudensellerie
  • 2  – 3 Äpfel
  • 4 Mandeln
  • 2 – 4 Dateln
  • Ingwer nach Geschmack

Mangold enthält viel Vitamin K, A und E zudem Natrium, Magnesium, Eisen und Kalium. Je frischer Mangold verarbeitet wird, desto besser. Die feinen Blätter des Staudensellerie sind ebenso reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Zudem sollen die sekundären Pflanzenstoffe einen positiven Effekt auf den Stoffechsel haben.

Und womit verbringt ihr euren Sommer?

Kartoffel-Bohnenpfanne

Heute möchte ich euch ein super leckeres nährendes Rezept vorstellen. Kartoffeln mit Bohnen. Hört sich vielleicht zu unspannend und bodenständig an, so ganz ohne Superfoods, kann aber auch was.

Und so einfach geht es:

Die Bohnen  über Nacht einweichen. Anschließend ohne Salz! kochen bis sie gar sind. Wir haben hier schwarze Bohnen verwendet. Linsen und alle anderen Hülsenfrüchte gehen auch. Kommt drauf an, was euch am besten schmeckt. Das Salz bei Hülsenfrüchten immer erst am Schluss zugeben. Erhöht die Bekömmlichkeit.

Zwiebeln und geriebene Kartoffeln anbraten. Anschließend mit geschlossenem Deckel dünsten. nach 10 Minuten die Bohnen und die fein geschnittenen Zucchini zugeben. Mit Pfeffer, Chili, Kräutern und Sojasoße würzen. Weitere 10 Minuten dünsten. Fertig ist das wärmende Mahl. Dazu vielleicht einen großer frischer Salat mit Obst und Blüten?

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Sommer – Ernte – Beerenzeit

Ein paar Impressionen von den letzten Wochen. Das Schreiben der Beiträge und die Pflegen des Blogs kommt in der Erntezeit einfach zu kurz. Ernten, Einmachen, Backen, Einfrieren… Es gibt Unmengen von Möglichkeiten, für den langen harten Winter gerüstet zu sein. :) Und zu meinem Glück habe ich großzügige Freunde mit einem Schrebergarten mitten in der Stadt. Was für ein Fest.

Heute habe ich zum Beispiel frische Tomaten und sämtliches Gemüse aus der halben Kiste zu einem Sugo verkocht. Die überreifen Bananen werden in Stücke eingefroren und an heißen Tagen zu einem Bananeneis verarbeitet. Der Laden wirft weniger weg und ich bekomme alles zum halben Preis. Warum können andere Läden das nicht anbieten? Ein schönes Konzept, findet ihr nicht? Am Liebsten esse ich allerdings alles roh. Macht auch nicht so viel Arbeit. DSC_1228

Doch was soll man machen, wenn beim Spaziergang plötzlich der Weg mit wilden Pflaumen und Mirabellen gesegnet ist. Hängen lassen? Das geht nicht. Und wieder von vorne: Ernten, Einkochen, Backen….

DieseSeitekenntihrsicherlich:

http://mundraub.org/

Einen himmlich süßen Sommer!

Leinsamen-Frühstücks-Smoothie

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Das warme Wetter steht quasi vor der Tür. Nach dem Winter soll es den Winterreserven, die sich vor allem im mittleren Körperbereich angesammelt haben, ein wenig an den Kragen gehen. Vegan leben bedeutet nicht automatisch rank und schlank zu sein – auch nicht, wenn Sport ein täglicher Begleiter ist. Der Verwertungs- und Verdauungsapparat ist eine recht komplizierte und individuelle Angelegenheit. Ich biete meinem Körper ein wenig Hilfe oder Unterstützung an und trinke dazu sehr gerne einen Smoothie, der als flüssiges Frühstück hervorragend schmeckt.

  • 2 EL Leinsamen (bei Bedarf mehr)
  • 4 Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse
  • 2 – 4 Datteln oder Pflaumen (je nach Größe und Wunschsüße)
  • 1- 2 Äpfel
  • 1- 2 Karotten
  • Zimt
  • 1 Banane (optional)

Leinsamen, Nüsse, Pflaumen oder Datteln über Nacht in Wasser einweichen. Mit der Zugabe von lediglich 4 Mandeln bekommt ihr 1,5 Liter tolle angereicherte Mandelmilch. :) Morgens püriere ich diese Masse im Mixer. Danach kommt das Obst dazu. Erneut gründlich mixen. Ihr solltet nun gute 1,5 Liter sämigen leckeren nahhaften Smoothie erhalten.

Wenn ihr eine reife Banane verwendet, wird der Smoothie sämiger und weicher im Geschmack. Ist aber kein Muss! Die Kombination mit rohem Gemüse ist auch sehr interessant. Wir haben bereits solche Smoothies mit Blumenkohl, Brokkoli, Fenchel, Grünkohl, Salat, Spinat und vor allem Rote Beete ausprobiert. Die Beigabe von Gemüse macht den Drink herber, weniger süß und irgendwie vollwertiger im Geschmack. Mit Rote Beete schmeckt es süß und erdig. Viel Spaß beim Mixen! Guten Appetit!

Topinambur-Blatt-Salat Varianten

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Geht es euch vielleicht auch so, dass ihr Topinambur in gekochter Form zu geschmacksintensiv empfindet? Es kommt sicherlich auf das Mischungsverhältnis an, dennoch ist der Geschmack von Topinambur auch in kleinen Mengen recht intensiv. Topinambur ist eine süßliche Alternative zur Kartoffel, so heißt es. Allerdings sind unsere Kartoffeln mittlerweile schon sehr neutral im Geschmack. Ganz selten erhalten wir von Freunden alte Sorten mit diesem ursprünglichen Geschmack der Kartoffel, den ich mit meiner Kindheit noch verbinde.

Von meiner Freundin weiß ich, dass der Anbau  von Topinambur unkompliziert ist und die Knolle hervorragend in unseren Breiten wächst. Wer mehr über Topinambur erfahren möchte kickt hier.

Mit unserer Kartoffelkombinat-Kiste erhalten wir auch einen Kartoffeldruck, darin stand die Empfehlung, Topinambur doch mal als Salat zu probieren. Ich fand das etwas gewagt, denn Kartoffeln essen wir ja auch nicht gerne roh und bislang kannte ich nur Suppen, Aufläufe, Püree – eben gekochte Speisen.

Doch im Salat entfaltet die rohe Topinambur-Knolle eine herrliche Note. Das solltet ihr unbedingt mal ausprobieren, falls es euch nach einem neuen Geschmackserlebnis verlangt. ;)

Und so geht es:

  • 1 Knolle Topinambur waschen und mit Schale raspeln
  • wahlweise einen Apfel, Sellerie, schwarzen Rettich, gelbe Beete oder Karotten ebenso raspeln (wir haben alle Variationen ausprobiert, einfach immer lecker!)
  • fein gewürfelte Zwiebeln
  • 2 EL Öl
  • 2 EL milden Obstessig
  • 1 TL Apfelsüße
  • Würzen mit Pfeffer, Gartenkräutern, Senfkörner, Sojasoße, Salz
  • Blattsalate der Saison

Die Marinate mit den Raspeln gut vermischen und anschließend den Blattsalat dazu geben. Erneut gut mischen und direkt genießen. Guten Appetit!

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