Archiv der Kategorie: unverpackt

Kartoffel-Perl-Dinkel-Grünkohl Pfanne

Ostern steht vor der Tür

Falls es euch neben den Bergen an Festschmaus und Schokoeier nach einer etwas bodenständigeren Alternative sein sollte, hier ein sehr leckeres Rezept. Auch wenn es jetzt auf den ersten Blick nicht so schmackhaft aussieht. ;)

(Meine Kollgin hat mir gerade ihre Frustration über die fehlenden Wachteleier im gut sortierten Supermarkt ausgedrückt. – Solltet ihr Waschteleier bevorzugen, dann könnt ihr jetzt das Lesen beenden.)

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Kartoffel, Perl-Dinkel, Grünkohl – Pfanne

  • Grünkohl
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Kartoffeln
  • Tomaten

Zwiebeln in Würfeln, Knoblauch und die groben Stiele des Grünkohls anbraten. Dazu die geriebene Kartoffeln geben und alles gemeinsam schmoren lassen. Bei Bedarf mit etwas Wasser löschen. Die feinen Blätter des Grünkohls und die gewürfelten Tomaten dazugeben und weitere 10 Minuten garen. In unserer Küche werden die obligatorischen Gewürze wie Chili, Pfeffer, Kräuter, Kümmel, Curry und wenig Salz dazu gegeben. Sojasoße passt auch sehr gut. Das Gericht schmeckt hervorragend mit und ohne Beilage. Wir lieben Perl-Dinkel dazu. Wie Perl-Dinkel zubereitet wird, sehr ihr hier.

Guten Appetit! :)

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extra große Herren-Portion ;)

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DIY: Sprossen im Terrakotta Igel

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Hallo in die Welt! :)

Falls ihr auch gerne Sprossen esst, diese aber weder in Plastik verpackt kaufen möchtet noch dafür ein eigenes Keimgefäß mit Plastikdeckel anschaffen möchtet, dann empfehle ich euch den Terrakotta Igel. Es geht auch ein Glas mit einem Schraubverschluss-Deckel. Dieser muss dann entsprechend perforiert werden.

Der Igel ist sehr pflegeleicht. Wasser rein, Samen drauf, dann täglich gießen und warten – je nach Samenart dauert es 4 bis 5 Tage bis die Sprossen genossen werden können.

Die Sprossen sind hervorragend in Salat, auf dem Brot, zu Kartoffeln und in Suppe. Also quasi überall. Habe ich was vergessen?

Sonnige Grüße, Esther

 

Hefezopf: der Klassiker

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mit gemahlenen Nüssen

Der klassische Hefezopf: Nicht nur an Ostern unwiderstehlich

Hefezöpfe sind eine tolle Alternative zu Brot oder Kuchen, denn je nach Machart und Zutaten befinden wir uns genau in der Mitte. Wir lieben Hefezopf, es geht schnell und schmeckt doch immer anders, mal salzig – pikant oder süß – fruchtig. Im Gunde kann auch alles ohne großes Abmessen oder Wiegen in die Schüssel geworfen werden. Das gefällt mir besonders. Ich achte lediglich darauf, dass ich insgesamt bei ca. 800 bis 1000 Gramm Teig pro Würfel Hefe liege. Mit Trockenhefe geht das natürlich auch einwandfrei. Das wichtige: Der Teig darf beim „Gehen“ nicht zu heiß werden und es braucht ausreichend Süße/ Zucker oder Ähnliches damit der Prozess in Gang kommt. Ich habe auch schon Rezepte gesehen, da werden 500 g Mehl für einen Würfel Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe empfohlen. Im Gegensatz dazu backt meine Schwester 2 Kilo Brote mit einem Päckchen Trockenhefe. Da ist also wirklich viel Spielraum drin.

Mein letzter Teig ist hervorragend aufgegangen und kam bei allen gut an. Darin waren:

  • 2 Teelöffel Rübensirup
  • 1 Würfel Hefe
  • 850 g Mehl (60% Vollkorn 40% feines Weizenmehl)
  • 100 g gemahlene Nüsse
  • eine sehr reife Banane
  • eine halbe Tasse Öl
  • 2 EL Leinsamen
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kakao
  • warmes Wasser

Hefeteig kann jedes Kind, daher spare ich euch die Herstellung! ;)

Viel Freude beim Backen!

Zero Waste Bloggers Network – I’m in!

In dieser Woche wurde ich offiziell in die Gruppe „Zero Waste Bloggers Network“ aufgenommen.  Hier findet ihr die Homepage und hier die FB Gruppe.

Thanks to Inge from www.gruenish.com!

Dadurch werden sich die Ideen und der Austauch hoffentlich noch verstärken und gegenseitig bereichern. Es gibt eine Verortung der ZWBlogger weltweit. Eine tolle Karte! (Die Karte wird nicht mit jedem Browser dargestellt!). Findet ihr das nicht auch interessant! Lasst uns gemeinsam den Müll aus der Welt schaffen ;)

Zusätzlich habe ich mich heute für eine Weiterbildung im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung beworben. Falls ich genommen werde, dann werde ich noch mehr Input hier mit euch teilen. Drückt mir die Daumen!

Einen schönen Tag euch allen!

Weißkraut-Kartoffel-Pfanne

In unserer Gemüsekiste vom Kartoffelkombinat sind im Winter viele Kohlsorten. Neben Suppen, verarbeiten wir den Kohl meist relativ unkonventionell im Frühstück, auf der Pizza, im Salat, im Ofengemüse oder wie hier einfach mal als Pfannengericht. Das sieht auf dem Foto nicht sehr spektakulär aus, schmeckt dennoch hervorragend.

Die Zutatenliste ist kurz:

  • Weißkraut
  • Kartoffeln
  • Zwiebeln oder Frühlingszwiebeln
  • Knoblauch
  • passierte Tomaten

und so wird daraus ein leckeres Gericht: 

Weißkraut in schmale Streifen schneiden. Die Kartoffeln waschen, die schlechten Stellen entfernen und einfach mit der Schale grob reiben. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und alles in etwas Öl anbraten. Wenn das Aroma in die Nase steigt, mit den passierten Tomaten ablöschen und zugedeckt garen. Als Gewürze bietet sich etwas Kümmel, Pfeffer, Kräuter und Salz an.

Dazu einen großen frischen Salat mit Erdnuss-Senf-Dressing. Guten Appetit und einen schönen Sonntag!

 

Wintersuppe – vegan und regional

wir lieben Suppen, ihr auch?

Gemüsesuppen sind wärmend und nahrhaft, gleichzeitig sind sie auch überschaubar in der Kaloriendichte. Ein ideales Gericht, wenn der Frühling einfach noch nicht bereit für seinen Auftritt ist und die Abende wieder kalt werden.

das kommt rein: 

  • Pastinaken
  • Weißkraut
  • Kartoffeln
  • gelbe Rüben
  • Karotten
  • Sellerie
  • Zwiebel
  • Pfeffer, Kräuter, Salz, Koriandersamen, Senfkörner, Brühe, Radieschen-Sprossen

und so geht es: 

Das gesamte Gemüse in entsprechend große Stücke schneiden, anbraten und mit Wasser ablöschen. Köcheln lassen, abschmecken, leicht pürieren und genießen! Guten Appetit!

Ich schneide Sellerie und Pastinaken immer in sehr kleine Würfel, dadurch sind alle Gemüsesorten gleichzeitig gar und die einzelnen Komponenten nicht zu dominant. Die Kartoffeln wasche ich und schneide lediglich die schlechten Stellen weg. Je weniger ich schälen muss, desto mehr bleibt für die Suppe. ;)

 

Gefüllte Riesenpilze – vegan und regional

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Gefüllte Champignons

Kennt ihr Perl-Dinkel?

Wir bekommen unser Perlgetreide vom Kartoffelkombinat. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.

Das tolle daran, es ist verwendbar wie Reis, kommt aber aus der Region. Falls ihr das noch nicht ausprobiert haben solltet, es lohnt sich ein Versuch.

Zutaten

  • Grünkohl
  • Zwiebel
  • Knoblauch
  • Lauch oder jegliches Gemüse nach Lust und Laune
  • große Pilze
  • Perl-Dinkel
  • passierte Tomaten
  • Gewürze nach Wahl: Chili, Pfeffer, Curry, Kurkuma, Kräuter, Salz

Und so einfach geht es

Den Perl-Dinkel ohne Öl im Topf anrösten. Mit der Wasser / Flüssigkeit ablöschen. Empfohlen wird die 1,5 fache Menge. Bei mittlerer bis schwacher Hitze ca. 15 Minuten köcheln und anschließend mit geschlossenem Deckel nachquellen lassen.

Grünkohl, Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und Pilzstrung kleinschneiden und mit wenig Öl anschmoren. Eine Tasse passierte Tomaten und den Perl-Dinkel dazugeben, würzen. Die Pilze füllen und in die Pfanne geben. Das Ganze mit geschossenem Deckel weitere 10 Minuten garen. Die Pilze übernehmen den Geschmack des Sugo bleiben aber bissfest. Wirklich herrlich! Guten Appetit!

 

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