Archiv der Kategorie: Süßzeug

Leinsamen-Frühstücks-Smoothie

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Das warme Wetter steht quasi vor der Tür. Nach dem Winter soll es den Winterreserven, die sich vor allem im mittleren Körperbereich angesammelt haben, ein wenig an den Kragen gehen. Vegan leben bedeutet nicht automatisch rank und schlank zu sein – auch nicht, wenn Sport ein täglicher Begleiter ist. Der Verwertungs- und Verdauungsapparat ist eine recht komplizierte und individuelle Angelegenheit. Ich biete meinem Körper ein wenig Hilfe oder Unterstützung an und trinke dazu sehr gerne einen Smoothie, der als flüssiges Frühstück hervorragend schmeckt.

  • 2 EL Leinsamen (bei Bedarf mehr)
  • 4 Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse
  • 2 – 4 Datteln oder Pflaumen (je nach Größe und Wunschsüße)
  • 1- 2 Äpfel
  • 1- 2 Karotten
  • Zimt
  • 1 Banane (optional)

Leinsamen, Nüsse, Pflaumen oder Datteln über Nacht in Wasser einweichen. Mit der Zugabe von lediglich 4 Mandeln bekommt ihr 1,5 Liter tolle angereicherte Mandelmilch. :) Morgens püriere ich diese Masse im Mixer. Danach kommt das Obst dazu. Erneut gründlich mixen. Ihr solltet nun gute 1,5 Liter sämigen leckeren nahhaften Smoothie erhalten.

Wenn ihr eine reife Banane verwendet, wird der Smoothie sämiger und weicher im Geschmack. Ist aber kein Muss! Die Kombination mit rohem Gemüse ist auch sehr interessant. Wir haben bereits solche Smoothies mit Blumenkohl, Brokkoli, Fenchel, Grünkohl, Salat, Spinat und vor allem Rote Beete ausprobiert. Die Beigabe von Gemüse macht den Drink herber, weniger süß und irgendwie vollwertiger im Geschmack. Mit Rote Beete schmeckt es süß und erdig. Viel Spaß beim Mixen! Guten Appetit!

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Das Ende der Fastenzeit: Ein Selbstversuch

Angeregt von Marias Beitrag über Aktionen zur Fastenzeit habe ich mich für den Verzicht auf Süßigkeiten entschieden.

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Süß so weit das Auge reicht (Esther 2015)

Der Witz an der Sache, ich mag solche Aktionen im Grunde nicht, da ich glaube, es bewirkt keine große Veränderung, wie etwa die meisten Diäten, die am Ende wieder im Jo-Jo Effekt enden. (Dazu habe ich hier geschrieben.) Nachdem ich allerdings über Marias Worte nachdachte, wollte ich den Selbstversuch starten und der Idee eine Chance geben. Vielleicht sensibilisiert ein Verzicht für 40 Tage doch. Dabei sind Verhaltensmuster wie zum Beispiel eine Änderung der Ernährungsweise ein sehr langer und manchmal lebenslanger Prozess. Hier wird von drei Jahren gesprochen!

Ich wollte auf Süßigkeiten und Gebäck verzichten, da mir das mit Abstand am schwierigsten fällt. Mit schwierig meine ich wirklich schwierig bis unmöglich. Die erste Woche war dementsprechend anstrengend, denn in der Arbeit und Zuhause bin ich direkt damit konfrontiert. Mit der Zeit ging es immer besser. Ich kann sagen, dass ich einen gewissen Stolz und auch Genugtuung empfand, dass ich Gewohnheiten neu hinterfragt habe. Mir ist zudem aufgefallen wie allgegenwärtig und verfügbar Süßigkeiten in unserem Kulturkreis sind. Interessant war auch die Tatsache wie unbewusst ich zum Beispiel in beruflichen Stresssituationen etwas in den Mund stecke, was eigentlich nur eine Übersprungshandlung oder ein Katalysator darstellt. Natürlich wusste ich das vorher bereits. Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich auf etwas willentlich verzichte, dennoch war es eine gute und neue Erfahrung. Am Ende der Fastenzeit konnte ich es allerdings kaum erwarten die erste vegane Praline in den Mund zu stecken. Das interessante daran war, es war durchaus lecker, allerdings nicht so schmackhaft und berauschend, wie ich mir das zuvor ausgemalt hatte und wie es in meinem Gedächtnis abgespeichert ist.

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Süß ist nicht gleich Süß (veganer Sommer-Blechkuchen)

Zudem muss ich feststellen, dass es mir ohne Süß besser geht. Dementsprechend werde ich zukünftig noch genauer darauf achten, was ich esse und wie viel davon Süßigkeiten sein müssen.

Mein Fazit fällt somit durchaus positiver aus – als ich das vorher dachte. Es ist nicht so, dass ich in 40 Tagen ein anderer Mensch geworden bin und Gewohnheiten, die ja auch teilweise von Vorteil sind, einfach ablegen kann. Dennoch sensibilisiert das willentliche Verzichten, es ist nicht mehr selbstverständlich verfügbar. Dadurch steigt der Wert enorm an. Vergleichbar vielleicht mit Gesundheit, Jugend oder Beziehungen. Wenn etwas nicht mehr selbstverständlich vorhanden oder verfügbar ist, fällt es mehr ins Gewicht als vorher. Ich habe wieder ein wenig mehr Achtsamkeit im Umgang mit mir, meinen Gewohnheiten und meiner Umwelt gelernt. Das gefällt mir und ich kann mir vorstellen meine Fastenzeiten über das Jahr verteilt mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu erweitern.

In diesem Sinne, danke Maria für die Anregungen und euch ein schönes Osterfest! Vielleicht habt ihr auch auf etwas verzichtet? Wie erging es euch damit?

Hefezopf: der Klassiker

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mit gemahlenen Nüssen

Der klassische Hefezopf: Nicht nur an Ostern unwiderstehlich

Hefezöpfe sind eine tolle Alternative zu Brot oder Kuchen, denn je nach Machart und Zutaten befinden wir uns genau in der Mitte. Wir lieben Hefezopf, es geht schnell und schmeckt doch immer anders, mal salzig – pikant oder süß – fruchtig. Im Gunde kann auch alles ohne großes Abmessen oder Wiegen in die Schüssel geworfen werden. Das gefällt mir besonders. Ich achte lediglich darauf, dass ich insgesamt bei ca. 800 bis 1000 Gramm Teig pro Würfel Hefe liege. Mit Trockenhefe geht das natürlich auch einwandfrei. Das wichtige: Der Teig darf beim „Gehen“ nicht zu heiß werden und es braucht ausreichend Süße/ Zucker oder Ähnliches damit der Prozess in Gang kommt. Ich habe auch schon Rezepte gesehen, da werden 500 g Mehl für einen Würfel Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe empfohlen. Im Gegensatz dazu backt meine Schwester 2 Kilo Brote mit einem Päckchen Trockenhefe. Da ist also wirklich viel Spielraum drin.

Mein letzter Teig ist hervorragend aufgegangen und kam bei allen gut an. Darin waren:

  • 2 Teelöffel Rübensirup
  • 1 Würfel Hefe
  • 850 g Mehl (60% Vollkorn 40% feines Weizenmehl)
  • 100 g gemahlene Nüsse
  • eine sehr reife Banane
  • eine halbe Tasse Öl
  • 2 EL Leinsamen
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kakao
  • warmes Wasser

Hefeteig kann jedes Kind, daher spare ich euch die Herstellung! ;)

Viel Freude beim Backen!

Grünkohl-Apfel Smoothie

Es gibt doch kaum einen besseren Start in den Tag als ein heißes Wasser, Frühsport und danach einen leckeren Smoothie. Mittlerweile bin ich auch mutiger in meinen Kreationen. Grünkohl, Brokkoli, Rote Beete, Sellerie roh – trinken!? Das lag lange außerhalb meines Vorstellungsvermögens. Selbst die klassischen Gemüsesäfte in Glasflaschen schmecken mir nicht. Falls ihr auch Bedenken haben solltet, wie euch das schmeckt oder bekommt, dann einfach mit einer kleinen Menge anfangen und nach und nach den Gemüseanteil erhöhen. Mittlerweile sind mir reine Obstsäfte zu süß und langweilig.

  • 1- 2 Blatt Grünkohl
  • 1 Apfel
  • Karotte
  • Datteln
  • Saft einer halben Zitrone
  • Wasser

Wie immer, waschen, schneiden, mixen und genießen!

Diese Kombination hat mich selbst überrascht. Das Getränk ist gleichzeitig süß und doch fruchtig erfrischend. Lecker!

Grüner Smoothie

Von der tollen Schütte im Biomarkt, in der älteres Gemüse oder Obst zum 1/2 Preis angeboten wird, hatte ich bereits erzählt. Heute gab es Birnen, Auberginen, Tomaten, Salat, Brokkoli, Orangen, Rosenkohl… Herrlich! Da die Sachen zügig verarbeitet werden müssen, mixen wir direkt ein Getränk:

  • 3 sehr reife Birnen
  • 1 Orange
  • Salat (die Außenblätter, die sonst in den Biomüll wandern)
  • Stück Brokkoli
  • Limettensaft
  • etwas Chili

Obst und Gemüse waschen, Orange schälen und mit Wasser zu einem erfrischenden grünen Smoothie mixen. Die Süße der Birnen ergänzt sich hervorragend mit der milden Schärfe, dazu der dezente Nachgeschmack von Brokkoli. Lecker!

saftiger Schokoladenkuchen

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saftiger Schokoladenkuchen

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vegan und ohne Plastikmüll

Passiert euch das auch? Ihr seht ein super Rezept mit tollen Fotos und möchtet das bald mal ausprobieren. Dann kommt Tag X, es regnet, die allgemeine Lust nach Kuchen, Wärme und Geborgenheit steigt. Ihr erinnert euch an den Blog mit diesem leckeren Rezept, vegan, tolles Foto – nur wo – nach 15 Minuten vergeblicher Suche folgt die Kapitulation. Alle anderen Rezepte enthalten Zutaten, die gerade nicht zur Verfügung stehen. Mist, dann eben so wie immer. Mischung nach Art des Hauses dank virtueller Unordnung.

Zutatenliste:

  • 250 g Mehl (ich nehme Dinkelvollkornmehl)
  • 50 g Nüsse (Hasel-, Mandel-, Wahlnüsse, gehackt)
  • 200 g Möhren (geraspelt)
  • 100 g Öl
  • 100 g Kichererbsen – Sud (Aquafaba)
  • 2 EL Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 6 Datteln (gehackt)
  • 2 TL Stevia Sud oder Apfelsüße oder Ähnliches
  • 1 Banane (optional)

Uns so geht es: 

  1. Die trockenen Zutaten: Mehl, Backpulver, Kakao und Nüsse gründlich mischen.
  2. Dann Möhren, Öl, Aquafaba, Datteln, Stevia oder Ähnliches dazugeben und ordentlich verrühren.
  3. Den Teig in eine vorgefettete Form geben und die Banane in Scheiben verteilen sowie leicht unterheben.
  4. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei etwa 160° Umluft, auf der mittleren Schiene ca. 30 Minuten backen. (Je nach Backofen variiert das sicherlich, Holzstäbchenprobe hilft.)

Guten Appetit! 

Tipp: In einigen Blogs sind gute Rezepte mit Aquafaba, bislang habe ich noch nicht viel ausprobiert. Es soll super als „Eischnee“ einsetzbar sein.

Guten Morgen Smoothie

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Hmm, leckeres Frühstück aus geretteten Lebensmitteln. Ein sehr erfrischender Smoothie mit viel gutem Gewissen.

Das ist drin:

  • 1 Banane
  • 2 Äpfel
  • 1 Limette
  • 2 große Karotten
  • 3 kleine Datteln

Wie immer: Waschen, schneiden, mixen und genießen! Einen schönen aktiven Tag!

Falls ihr auch Lebensmittel retten möchtet, dann schaut doch mal bei https://foodsharing.de/ vorbei!

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Langsam erwacht alles