Archiv der Kategorie: ökologisches Gedankengut

Arbeitsweg: Neue Alternative zum Rad

JpegGuten Morgen,

in der Süddeutschen war ein kurzer Artikel über die Möglichkeit in der bayerischen Metropole die Isar als Arbeitsweg zu nutzen. Nicht den Isar Radweg, der mittlerweile bei warmen Temperaturen so überfüllt ist, dass der zivilisierte Radler im Stau steht, sondern direkt im Gebirgsbach gen Donau treiben. Das ist wirklich eine schöne Idee. In meinem Fall müsste ich leider mehrere Staustufen und das Isarwehr umgehen, dazu bin ich wohl nicht mutig genug. Falls ihr jedoch einen Fuss nutzen könnt, vielleicht ist der Artikel  ganz interessant für euch. ;) Meine Freunde in der Schweiz amüsieren sich sicherlich über die Innovation, dort ist das Schwimmen zur Arbeit schon länger in. Mir gefällt die Idee gut, denn auf dem morgendlichen Arbeitsweg kann man noch schnell das Leergut der Isarbesucher vom Abend einsammeln (- oder einen Grill) ;)

Nachdem unser Permakulturkurs in Umbrien, ob der starken Trockenheit abgesagt worden ist, komme ich vielleicht mal wieder zum Lesen eurer Beiträge. Juchu. LG Esther

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Transformation und O

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Hallo Welt,

die Sonne scheint ins Office. Ich muss euch einfach diese beiden Links senden. Hier könnt ihr sehen, warum ich in den letzten Monaten kaum Zeit finde. Die meisten Themen wirken so klein, gegen das große Ganze. Und doch machen es gerade die kleinen Änderungen, die kleinen Freuden im Leben aus. Oder nicht?

Ein tolles Buch mit Ideen und Beispielen zur Transformation findet ihr bei hosting transformation

Ihr könnt euch das Buch „Hosting Transformation: Stories from the Edge of Change making “ auf der Seite von Hosting Transformation runterladen. Es gibt es auch ein schönes Workbook. Vielleicht kann das den Ideen Flügel verleihen? Be the Change!

Inspiriert hat mich zudem der Online Summit von Pioneers of Change.

Kennt ihr sicherlich schon, wenn nicht hört rein! Lasst euch beflügeln, lebt eure Träume und verändert dadurch euch selbst und alles um euch. Einen sonnigen Abend! Liebe Grüße, Esther

Ist das wirklich verrückt?

Jpeg

Rhein in Köln

Schaut doch mal hier. Ein russischer Aktivist, der mit Schlittschuhen den Müll sammelt. In St. Petersburg ist das möglich und anscheinend auch notwendig.

Seine Aussage: „Es ist nicht nur ein ökologischer Kampf. Es ist ein Kampf für das Leben“ ;)

Das hat sehr viel positive Selbstverständlichkeit. Es gibt ja keine Alternative als es einfach zu tun. Findet ihr nicht auch?

Was passiert mit 20.000 Tonnen Hausmüll in St. Petersburg?

http://www.mdr.de/heute-im-osten/video-30118.html

Liebe Grüße, Esther

Kommt Zeit kommt Rat

Nachdem ich erneut in meinem Alltag mit den üblichen Freunden wie Arbeit, lebenslanges Lernen, Krankheit, Ehrenamt und soziale Verpflichtungen verschwunden bin und meine begonnenen Blogbeiträge nur als Drafts abspeichern konnte, heute ein Link aus der Zeit zu einem konsumkritischen Artikel. Konsum wird uns doch täglich als schön verkauft. Helfen uns Verbote? Das würde ich mir wünschen. Aber warum sollte der König seinem Volk befehlen – nicht mehr an seiner Nadel zu hängen? Ich denke die Transition kommt von unten, aus den Wurzeln, nicht von oben, wo die Luft zu dünn zum klaren Denken ist.

Ich will Verbote!

 

Vegane Wurst: Schlimme Irreführung

Hallo ihr Lieben,

endlich mal wieder Zeit für ein paar Zeilen. Und natürlich gibt es auch einen Anlass, der mich verführt meine Zeit zwischen den Jahren nicht mit Studieren, Entschlacken oder Sport zu verbringen, sondern mit einem kurzen Artikel.

Fühlt ihr euch auch betrogen von der bösen Mogelpackungsindustrie, die auf ihre Produkte ganz fett VEGANE Wurst oder VEGETARISCHE Bratwurst schreibt?

Verunsicherung vom Verbraucher

Ich finde das ist eine Unverschämtheit. Gut, dass Herr Schmidt – seines Zeichens Agrarminister – seine Energie, Zeit und Intelligenz in diese falsche Schweinerei investiert. Immerhin beschützt er uns Bürger und Bürgerinnen vor der widerlichen Gefahr genau deklarierte Produkte zu kaufen. Ich finde wir können ihm nicht genug dafür danken. Er beschützt den Verbraucher und natürlich auch die dumme Hausfrau, die doch eigentlich ein totes Stück Fleisch, besser – ein in Form gepressten Tierkadaver im Naturdarm foliert in Plastik kaufen wollte. Ich wische mir den Schweiß von der Stirn. Da sind wir noch mal ganz knapp an einem Hölleninferno vorbei gerutscht. Danke an Herrn Schmidt, danke an die Fleischlobby! Fast wäre ich an der Theke drauf reingefallen und hätte mir den Mund an der veganen Wurst verätzt und dazu den Magen verdorben, denn wenn ich totes Tier essen möchte, dann muss es nach totem Tier schmecken, nicht nach Soja, und ich möchte nicht vom Marketing irregeführt werden. Wo kommen wir denn hin, wenn jeder auf seine Produkte drucken kann, was er oder sie denkt (oder der Kunde gerne sieht).

Milch kommt immer von Kühen auf grünen saftigen Wiesen. Eier sind immer von glücklichen Hühnern. Der Naturdarm ist nie in einer Kuh gewesen. Die Bananen sind von glücklichen Menschen liebevoll geerntet und schwups in unserem Korb gelandet – ohne braune Flecken und Pestizide… Meine Welt ist in Ordnung. Ich hoffe eure auch.

Vegane Täuschung

A SIMPLER WAY – CRISIS AS OPPORTUNITY

Es schneit, der Winter zeigt seine ersten Vorboten. Der Körper ist müde und braucht Ruhe. Vielleicht ist ein Dokumentarfilm das richtige?

Vielleicht seid ihr auch auf der Suche nach einer Veränderung, einer Vereinfachung des Lebens? Vielleicht ist euch Kastanien sammeln und damit Waschen, in der Wohnung Pflanzen züchten und mit dem Rad zur Arbeit fahren nicht mehr genug? Sicherlich, manche Mitmenschen bezeichnen meinen Lebensstil bereits als extrem. Doch was ist an Kleider reparieren anstatt neu kaufen extrem? Warum ist Fleisch essen normal? Es ist nicht unnormal sich mit dem hart verdienten Geld Annehmlichkeiten „made in China“ zu kaufen, einen dicken Wagen zu fahren, Unmengen an Plastik nach Hause zu tragen und dafür aber billige Lebensmittel zu kaufen. Weil „wir müssen eben auf das Geld schauen“.

Alle sprechen von „Nachhaltigkeit“ in den wildesten Bedeutungsvariationen. Doch irgendwie bleibt alles gleich. Vielleicht geht es mir auch zu langsam. Das mag sein. Um in Bayern im eigenen Garten oder in einem Schrebergarten buddeln zu können, gehört sehr viel Vitamin B, Geld oder ein extrem langer Atem dazu. Alternativ ist das Umziehen an die tschechische Grenze eine Möglichkeit. Dort gibt es noch Raum und Land für Ideen. Allerdings ist das wiederum schwierig mit einem Job in München vereinbar.

Ich möchte meine Transition zum nächsten Level erleben. Nicht nur Dokumentationen darüber anschauen. Wie geht es euch mit eurem Lebensentwurf? Passt das alte Konzept noch auf die aktuelle Situation?

Wie ein Experiment zu mehr Einfachheit laufen kann, zeigt die Doku von Happen Films.

TRASH ME –

Hallo Zusammen,

diese Idee fand ich so plakativ inspirierend, dass ich trotz meiner 7-Tage-Woche unbedingt ein kurzes Lebenszeichen geben muss. Mehr über Rob und seine Idee findet ihr hier.

Wir alle können diese fünf Verhaltensumstellungen, die Rob in seinem Video vorschlägt, in unser Leben integrieren. :) oder nicht?

Lasst mich wissen, wie ihr das findet!

Liebe müde Grüße, Esther