Archiv der Kategorie: Hoffnung

CARRIER OF HOPE 4: LARGE SCALE RESTORATION PROJECTS

CATEGORY: RESTORATION

Why don’t we do this on a global scale?

In this post you find a documentary by John Liu.

The documentary shows large scale restoration projects on degraded lands in China (Loess Plateau), Ethiopia and Rwanda. How important it is to educate especially the poor people, and what impact we have in both ways, bad but also good is clearly visible in this documentary.

But the question remains: If it is so easily done, why don’t we do this on a global scale? We can see the whole world in this little screen of us. But what we are presented with all day is mostly crap: Industries of tips on dieting, how others live their expensive lives, what car you need to buy, which hair product you need to use and so on.

Maybe everything is to far away? Do we have to wait till problems of others become ours? Right now millions of people are unemployed, fleeing because of war, poverty, hunger, depression or crime to look for hope, help, future, prosperity, peace or just a chance. Do we start to act now? Or do we fight the people and build fences around our houses?

Do we need more refugees and more wars over resources? Do we need more discussions or higher fences? If the answer is: You can fight poverty and climate change with the same instruments, why is it still so difficult to make this priority no one? 

I think it is vital to take action. All of us. Especially high developed countries have the responsibility to act and to help, because we are living this standard because others are poor. Imagine all men and women would earn a decent salary? Could we still be able to import cheap toys, cloth or high Tech from China, would we be able to eat inexpensive bananas, or even worse discard every day several million tons of food? 

What do you think? Do I miss something important? Do you like the documentary? Does it give you hope? 

More topics concerning this years theme: HOPE you can find here.

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CARRIER OF HOPE 3 – Sharing „food is free laneway“

Category: Sharing

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Guerilla Gardening Vienna © Esther 2015

Especially in the city you sometimes don’t get in touch with your neighbours. Once in a while the couple at the ground floor might have to receive a parcel addressed to you or you have to get in contact with the students from the floor below because you couldn’t sleep all night long. Even in the countryside people often ignore one another, or even fight against each other. The garden fence becomes more of a line of demarcation. Wouldn’t you love to have pleasant contacts with the people around you?

Meet Lou Ridsdale from Ballarat in Australia. Ballarat is situated around 120 k’s from Melbourne.

Lou is organizing the „food is free laneway“ along her garden fence. It is a combination of guerilla gardening, food sharing and neighbourly help.

Attention! People share greens. Plants, seeds, veggies, salads, spices and everything that is growing in the gardens in town. Watch the short clip!

The people behind the camera are also special. They should have their own post. See for yourself click here!

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Guerilla Gardening Berlin © Esther 2015

If you missed the last posts about the Zero Waste approach of a Fastfood restaurant in Chicago click here. Or have a look how towns or even cities deal with recycling at its best. Let me know what inspires you! What is your reason to hope for a better future?

 

HOFFNUNGSTRÄGER 3 – Teilen „food is free laneway“

Kategorie: Teilen

Jpeg

Guerilla Gardening Wien © Esther 2015

Nachdem der letzte Post zum Themenschwerpunkt 2016 schon etwas zurück liegt, hier nun eine Idee, die mich sehr berührt hat. Gerade in der Stadt, wo man maximal mit dem Nachbar Kontakt hat, weil das Paket falsch abgegeben wurde oder weil die Studenten die Nacht zum Tag ernannt haben, wirkt die nachfolgende Initiative einfach erfrischend. Ein Austausch über den eigenen „Zaun“ hinweg, wer würde sich das nicht wünschen? Selbst auf dem Land ist der Gartenzaun oft eine Demarkationslinie. 

Wir befinden uns in Ballarat in Australien. Ballarat liegt 120 km nordwestlich von Melbourne.

Lou Ridsdale hat die „food is free laneway“ ins Leben gerufen. Es ist eine Kombination aus Guerilla Gardening, Foodsharing und Nachbarschaftshilfe.

Achtung! Hier wird Grünzeug geteilt! Pflanzen, Samen, Gemüse, Salate, Kräuter und alles was der Garten in Australien hergibt. Schaut euch das kurze Video an!

Die Macher hinter diesem Video sind selbst einen Post wert. Überzeugt euch selbst. Klick hier!

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Guerilla Gardening Berlin © Esther 2015

Dieser Post gehört zum Themenschwerpunkt des Jahres 2016. Es werden positive Beispiele aufgeführt, die unsere Zukunft auf diesem Planeten in einem freundlicheren Licht erscheinen lassen. Siehe dazu auch die vorherigen Posts zum Thema Müllvermeidung und Zero Waste. Lasst mich wissen, welche Projekte euch positiv stimmen und Hoffnung geben!

HOFFNUNGSTRÄGER 1 – Müllvermeidung in Chicago

Rubrik: Müll

Wie bereits angekündigt, möchte ich im Laufe des Jahres 2016 unterschiedliche Projekte, Ideen und Menschen vorstellen, die mir persönlich Hoffnung auf eine bessere Zukunft auf diesem Planeten geben. Die Beiträge sind eine Auswahl aus allen mir verfügbaren Ressourcen (Vollständigkeit ist damit nicht gewährleistet).

Meine Motivation

Sicherlich kennt ihr das Gefühl, wenn euch etwas mitten ins Herz trifft, oder wenn die Erkenntnis langsam den Rücken hinauf schleicht. Bei manchen liegt es auch einfach nur schwer im Magen oder kribbelt in den Fingern. Ich spreche von der Ohnmacht, die mein Hirn benebelt, mich niedergeschlagen, aggressiv oder ängstlich hinterlässt. Oft ausgelöst beim Lesen von Nachrichten, beim Betrachten von Mitmenschen oder einfach beim Radeln zur Arbeit. Um nicht von diesem Gefühl der Machtlosigkeit erdrückt zu werden, schaue ich mir Mitmenschen an, die aus ihrer Komfortzone heraustreten und aktiv die Hindernisse angehen.

Meine Beiträge sind in unterschiedliche Themenbereiche oder Rubriken unterteilt. Zudem werde ich die Beiträge gleich zweisprachig posten.

Heute möchte ich euch eine Zero Waste Idee vorstellen. Es geht hier nicht um bekannte Gesichter, eine engagierte Einzelperson wie Lauren Singer oder eine inspirierende Familie wie die Johnsons, sondern um ein Fastfood Restaurant aus den USA. Ja, richtig gelesen. Einer der Müll-Produzenten weltweit, hat auch zarte Blüten, die sich einer immer stärkeren Bewegung anschließen und überall aus dem Boden sprießen.

Justin Vrany ist der Besitzer und Koch des Fastfood Restaurant Sandwich Me In in Chicago, und er greift nach den Sternen – keine Michelin Sterne – (aber vielleicht erreicht er das auch), sondern viel besser: Er möchte ein 100 %-iges Zero Waste Restaurant sein.

Er recycled und kompostiert seinen Müll, bringt die Gemüse- und Fruchtreste zu den Hühnern seines Eierlieferanten. Die elektrische Energie bezieht er aus Windkraft, das alte Frittierfett wird für einen Bio-Diesel Motor verwendet. Seine Einrichtung stammt aus Recycling-Quellen. Er verkauft nur Produkte aus eigener Herstellung, selbst die Soßen, Mustards und Getränke zählen dazu. Seine Zutaten bezieht er aus der Region. Er bietet neben dem Standard auch vegane Burger an. Seine Verpackungen lassen sich kompostieren oder recyclen. Was für ein Aufwand! Ja, und dennoch geht es.

Laut seiner Aussage hat er den ökologischen Fußabdruck eines Standard-Restaurants um 85% gesenkt und er strebt in seinem Restaurant 100% an.

Es gibt eine sehr kurzweilige Doku, die ihn und sein Konzept vorstellt. Inspirierend!

Mehr Infos über seine Philosophie und seine Produkte auf der Webseite


Im nächsten Post zum Thema Müll werden die Ziele noch größer! Es gibt Sachen, die sind zu schön um schon existent zu sein.

Schreibt mir, wenn euch Justin gefallen hat, auch wenn ihr das Restaurant schon kanntet und das nun nicht neu für euch alte Hasen war. Noch besser, schreibt mir wenn ihr selbst schon bei Justin Vrany gegessen habt!

Themenschwerpunkt in 2016?!

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Noviand, Rheinland-Pfalz

Nachdem Martins Blog lange mit mir gesprochen hat und ich den detaillierten Fahrplan von Jenni las, kam mir die Idee (wie immer auf dem Rad), meinen Themenschwerpunkt zu setzen.

Die Bereiche Nachhaltigkeit, Zero Waste, Minimalismus und Veganismus liegen direkt auf der Retina präsent. Doch was ich ganz deutlich nach Martins Beitrag gespürt habe, ist die Sehnsucht nach positiven Nachrichten. Der Wunsch nach einer Hoffnung. Denn warum sollten wir das teilweise recht anstrengende Leben auf uns nehmen, wenn nicht ein Funke an Hoffnung bestünde, dass nicht alles was wir leisten, der besagte Tropfen auf den heißen Stein ist.

Da meine realistische Natur näher am Sarkasmus gebaut ist, fehlt die Leichtigkeit und der Optimismus, um vielleicht ein gesundes Gleichgewicht zu setzen. Hier soll nun kein Exkurs über nationale Stereotypen eröffnet werden, noch möchte ich mich an Klischees bedienen. Deswegen kurz: Mein Jahr widme ich neben meinen anderen Leidenschaften, auf die ich bereits eingegangen bin, dem Thema Hoffnung.

Hoffnung: Aussicht, Chance, Erwartung, Glaube, Lichtblick, Optimismus,Traum, Vertrauen, Wunsch, Zutrauen, Zuversichtlichkeit, Zukunftsglaube (eine Auswahl aus dem Duden)

Was bedeutet Hoffnung für dich?

Der Begriff Hoffnung ist in meinen Ohren recht abgegriffen. Ich habe lange keinen Zugang gefunden. Für mich birgt “ das Konzept Hoffnung“ eine Form der Passivität, überspitzt formuliert: Eine Verlagerung auf die Zukunft, damit die empfundene Ohnmacht – ohne die Gewissheit auf Verbesserung – erträglich bleibt. Aber auch ein Motor, der vielen Menschen Antrieb im alltäglichen Kampf verleit.

Hoffnung ist neben Liebe und Glaube eine der drei christlichen Tugenden. (anderes Thema)

Für mich besteht immer dann Anlass zur Hoffnung, wenn ich Menschen sehe, die etwas aktiv zum Allgemeinwohl, zum Erhalt des Lebens auf diesem Planeten verändern möchten. Oder wenn mich Ideen und Konzepte berühren, weil sie visionär sind und dennoch umsetzbar. Es gibt, neben allem Anlass zum Pessimismus, Menschen, die Projekte ins Leben rufen, konsequent ihren Weg gehen, forschen, Zeit investieren, Gemeinschaften mobilisieren, sich selbst zurück nehmen, oder einfach nur ein gutes Timing besitzen.

Diese Hoffnungsträger/innen möchte ich euch gerne vorstellen.

Mein Wunsch – BEST OFF: Im Dezember 2016 eine Gegenüberstellung von Kurzportraits von allen Ideen, Projekten oder Menschen, damit ihr eure Favoriten auswählen könnt. 

Natürlich werde ich nun keine Anzahl oder einen Rhythmus definieren, an welchen ich mich doch nicht halte. Vielleicht habt ihr selbst Vorschläge oder Ideen. Vielleicht interessiert euch das Thema überhaupt nicht. Ich freue mich über jeden Austausch!

Und ich beschäftige mich nun mit der Qual der Wahl. Womit beginnen? :)