Archiv der Kategorie: Grünzeug

Mangold-Staudensellerie Smoothie

Frische Explosion: Dem Sommer sei Dank!

Und das kommt in den Mixer: 

  • 2 Blätter bunter Mangold
  • reichlich Staudensellerie
  • 2  – 3 Äpfel
  • 4 Mandeln
  • 2 – 4 Dateln
  • Ingwer nach Geschmack

Mangold enthält viel Vitamin K, A und E zudem Natrium, Magnesium, Eisen und Kalium. Je frischer Mangold verarbeitet wird, desto besser. Die feinen Blätter des Staudensellerie sind ebenso reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Zudem sollen die sekundären Pflanzenstoffe einen positiven Effekt auf den Stoffechsel haben.

Und womit verbringt ihr euren Sommer?

Kartoffel-Bohnenpfanne

Heute möchte ich euch ein super leckeres nährendes Rezept vorstellen. Kartoffeln mit Bohnen. Hört sich vielleicht zu unspannend und bodenständig an, so ganz ohne Superfoods, kann aber auch was.

Und so einfach geht es:

Die Bohnen  über Nacht einweichen. Anschließend ohne Salz! kochen bis sie gar sind. Wir haben hier schwarze Bohnen verwendet. Linsen und alle anderen Hülsenfrüchte gehen auch. Kommt drauf an, was euch am besten schmeckt. Das Salz bei Hülsenfrüchten immer erst am Schluss zugeben. Erhöht die Bekömmlichkeit.

Zwiebeln und geriebene Kartoffeln anbraten. Anschließend mit geschlossenem Deckel dünsten. nach 10 Minuten die Bohnen und die fein geschnittenen Zucchini zugeben. Mit Pfeffer, Chili, Kräutern und Sojasoße würzen. Weitere 10 Minuten dünsten. Fertig ist das wärmende Mahl. Dazu vielleicht einen großer frischer Salat mit Obst und Blüten?

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Zero Waste zum Grillfest

Was bringt man als veganer Plastik- und Müllvermeider nur zu einem geselligen Grillfest mit lieben Menschen mit? (ich wollte schon ein schlechtes Gewissen schreiben – nein Quatsch keine Moralkeule zum Grillen, vielmehr Modellernen oder Soziales Lernen)

  • selbstgemachte Smoothies in kleinen und größeren Portionen: Hier eine grüne (Sellerie, Apfel, Salat, Paprika, Gurke, Ingwer, Brokkoli) und eine rote (Rote Beete, Apfel, Blumenkohl, Brokkoli, Urkarotten, Karotten, Banane) Variante. Die Gläser können prima gekühlt werden, auch in bereitgestellten Wasserbehältern. Der Schraubverschluss verhindert, dass suizidale Fliegen im Getränk ein letztes Bad nehmen. Und natürlich kann auch direkt aus dem Glas getrunken werden. Am Schluss alles einsammeln, auswaschen – vola der nächste Einsatz kommt bestimmt.
  • Brot im Stoffbeutel (Dazu eine kurze Begebenheit: In der Happy Hour Schlange des Traditions-bio-Bäckers stand ein Mann vor mir, um seine Brotreserven für die gefühlt nächsten 4 Wochen aufzufüllen. Nach eigenen Worten friert er alles ein. „Daher bitte jedes Brotviertel extra einpacken“. Was soll ich sagen? Warum bin ich nicht auf einen Großeinkauf vorbereitet? Noch nicht mal eine Einkaufstasche? Also Unmengen an Biobrot zu kaufen bedeutet noch nicht „bio“ Verhalten an den Tag zu legen. Ich konnte es mir verkneifen. Stattdessen habe ich meinen etwas zu kleinen Beutel mit Nachdruck und Hilfe von der Dame hinter mir zwei riesigen Broten gequetscht. Dazu erklärte ich den Wartenden und Beobachtenden in der Schlange hinter mir, dass ich auf Plastik- und Müllvermeidung achte. Die Frage ist, welches Beispiel war eindrücklicher? Ein Mann mit 15 extra Beuteln oder ich mit meinem Jutezwang? Ich werde das weiter beobachten und mit gutem Beispiel voran gehen. Es gibt ja keine Alternative.)
  • Frischer Tomatenaufstrich im Glas
  • Gemüse für den Grill

Es ist nicht so, dass ich oft zum Grillen gehe. Vor allem nicht an öffentlichen Plätzen. Das letze mal war ich vor ca. 5 Jahren an der wunderschönen Isar. Sie mäandert seit der Renaturierung mitten durch das Herz der Stadt. Im Grunde ist es die Schlagader Münchens. Für mich auf jeden Fall. Damals war ich kurz davor mit einem angetrunkenen Bierdeckel werfenden Individuum eine Grundsatzdiskussion mit der Faust aus zutragen. (Dumm-Dreistigkeit macht mich leider so was von aggressiv.) Seitdem bin ich nicht mehr an der Isar sobald es nach Grillwetter riecht.

Beim Grillen muss kein Müll entstehen. Klingt komisch, ist aber so. Es gab schon ein Leben vor der convenience- Wegwerfgrill-Lebenseinstellung. Alles sofort haben und genau so auch wieder loswerden. Schwups, fallen oder stehen lassen. Wir wissen alle, dass kann sich nicht ewig halten. Vielleicht ist es nur eine Phase?!. Es kann nicht mehr lange dauern, bis diese Unmengen an Müll und der Arbeitsaufwand zur Beseitigung, Früchte tragen. Ich finde es nur urkomisch, dass sich mir-doch-egal-Menschen dann aufregen, wenn die Ratten sich vermehren und ihren Teil vom Kuchen abhaben möchten.

Ich wünsche euch einen Nager freien Abend! ;)

Wie gestaltet ihr eure Ausflüge? Grillen geht auch anders oder?

Sommerfreuden – Salatvariationen

Die Lust nach einem frischen Salat ist groß, auch wenn das Wetter nass nach unten fällt und die Nachrichten aus der Welt um uns herum Rezepte in ein banales Licht werfen. Buntes frisches Essen als Stimmungsaufheller und Stärkung für das was noch vor uns liegt.

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Frischer Salat mit Beeren und Radieschen

Heute gab es eine Salatvariation mit frisch geerntetem Blattsalat aus dem Garten, Blaubeeren, Erdbeeren, Radieschen, Gurke, Pilzen, Tomaten, Nektarine, Zwiebeln und Schnittlauch. Himmlich. Die Kombination aus frischem Obst und grünem Salat ist der Traum. Die geriebenen Radieschen geben dem Salat eine natürliche Schärfe.

Als Dressing verwenden wir Süßen Senf, mittel scharfer Senf, Sesammus, Essig, Pfeffer und Salz. Das Sesammus enthält bereits genug Fett und ersetzt Öl.

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Asia – Salat

Eine asiatische Variante gelingt mit frischem Koriander, Sprossen, und Kichererbsen-Sprossen. Blattsalat, Karotten, Apfel, Frühlingszwiebeln und Tomaten sorgen für eine gute Basis.

Das Dressing besteht aus Zitronensaft, Sojasoße und Apfelsaft. Köstlich frisch und doch nahrhaft durch die Sprossen.

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Rote Beete Variation

Für diesen Salat wurden Rote Beete, Karotten, Radi, Apfel, Zwiebeln und Mandeln im Mixer grob püriert. Diese Masse kann als Dressing verwendet werden. Wenn nötig noch etwas Öl, Salz und Pfeffer zugeben, sonst einfach auf dem frischen Wildkräutersalat verteilen und sofort genießen.

Kartoffelkombinat – solidarische Landwirtschaft in der Großstadt!

Juchu!

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Unsere Lieferung in der ersten Kiste

Endlich ist es Wirklichkeit. Wir sind Teil des Kartoffelkombinats. Na ja gut, wir sind in der Testphase. Noch genauer: In dieser Woche haben wir unsere dritte Kiste bekommen. Ist das aufregend!

Wir konnten gleichzeitig Kontakt mit anderen Mitgliedern knüpfen, denn die Kisten werden nicht zur Haustür gebracht, sondern an verschiedenen Verteilpunkten abgeliefert. Das ist logistisch und ökologisch besser. Vor allem, wenn die Mitglieder so wie wir, mit dem Rad die Sachen abholen.

Unsere Stadtion ist ein Gartenhäuschen. ;) Es fühlt sich an wie früher auf dem Land. Die Gartentür ist immer offen und das Gartenhaus ist nur mit einer Blume als Verriegelung versperrt. Dort wartet wöchentlich eine volle Kiste mit tollen wirklich regionalen Sachen auf uns. Willkommen im Himmel!

Was ist das Kartoffelkombinat:

Was ist sonst so in unserer Kiste:

Äpfel, Weißkraut, Karotten, Sauerkraut, Gelbe Beete, Schwarzer Rettich, Zuckerhut, Hokkaido

oder

Äpfel, Butternut-Kürbis, Sellerie, Zwiebeln, Pastinaken, Feldsalat, Zuckerhut

Wir kaufen noch ein Brot dazu, dass sehr lecker schmeckt und auch um die Ecke produziert wird. Der Inhalt der Kiste ist jedes Mal anders und abhängig von der Ernte. Den einzigen Abstrich machen wir bislang bei der Plastiktüte, in der ab und an der Salat eingepackt wird. Da wir problemlos vollkommen plastikfrei einkaufen, ist das natürlich ein unschöner Rückschlag. Das Kombinat arbeitet an Alternativen. Wir werden uns hier einbringen und hoffentlich in Bälde eine Lösung finden. Ich habe auch schon überlegt, ob wir das Team vor die Alternative stellen können/wollen – entweder plastikfrei oder wir verzichten auf Solawi. Das arbeitet noch in mir.

Warum solidarische Landwirtschaft?

In der solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere Privat-Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger*innen als auch die Konsument*innen die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft. Quelle

Hier gibt es die Höfeliste, falls ihr auch Lust auf mehr Regionalität und Nähe zum Produzenten haben möchtet. Solawis sind aber so viel mehr! Seid ihr auch schon Teil einer Gemeinschaft?

DIY – Grow your own salad!

You live in the city? You don’t have a garden? No problem – you can still grow your own salad.

Thanks to Kerstin and  freshrollsandchampaign I’m able to grow my own salad on the window sill.