Archiv der Kategorie: DIY

DIY: Nie wieder BH kaufen!?

Liebe Männer, heute nur für Frauen!

Nähbegeisterte Männer können natürlich weiterlesen! ;)

Vielleicht kennt ihr das selbst. Nach ein paar Jahren des Gebrauchs, sehen BH’s oft ganz anders aus. Manche verlieren ähnlich wie T-Shirts die Form, bei anderen wird der Stretch-Anteil im Träger porös, oder das Material gibt nach und die BH’s werden einfach zu weit. Ich kaufe ausschließlich teure Modelle. Erstens halten diese länger, zweitens ist die Passform besser und drittens sind billige Modelle oft nur in A und B Korb vertreten. Meine BH’s leben über Jahrzehnte mit mir. Da lohnt sich die Anschaffung eines qualitativ hochwertigen Modells.

 

Mein Trick, damit die Beziehung immer angenehm und wohlgeformt bleibt, ich ändere meine Wegbegleiter immer wieder ab. Mal wird eine Seitennaht gesetzt, weil das Material sich ausgeweitet hat. Dann kürze ich Träger oder zur Not ersetzte ich auch welche. Ich trenne den Verschluss ab, kürze den Stoff und nähe den Verschluss wieder an. Bei Sport BH’s trenne ich auch schon mal den Träger ab und entnehme die Verstell-Elemente und nähe den Träger wieder passend zusammen. Da drücken sich dann beim Schulterstand nicht die Plastikteile in die Haut. Das passiert mir sonst bei intensiven Sporteinheiten schon mal häufiger.

So bleiben die BH’s nicht nur lange bei mir, sondern sie passen und sehen ordentlich aus. Was will ich mehr. ;) jedes Teil, dass ich nicht kaufen muss, macht mir extreme Freude und der Umwelt auch.

Wie geht es euch damit? Ändert ihr auch eure Dessous?

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DIY Haarshampoo und Deo aus Natron

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Kaiser Natron

Natron der Alleskönner

Natron wird schon seit dem frühen Altertum verwendet. Die alten Ägypter gewannen Natron aus den Seen des Tales Natron. In Europa wird Natron heute aus Kochsalz hergestellt. Dabei wird Chlor gegen Karbonat ausgetauscht. Hier könnt ihr noch mehr erfahren.

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Natron-Shampoo

Nachdem ich nun ein paar Monate mit Haarseifen, Roggenmehl und mit reinem Bürsten experimentiert habe, bin ich auf Natron als Shampoo gestoßen. Ich kann euch sagen, probiert es bitte aus! Sicherlich gibt es unterschiedliche Geschmäcker, Vorlieben und Ansprüche, was die Haarpflege betrifft. Für mich als Person mit langem feinem Haar, mit Tendenz zu leicht fettiger Kopfhaut und trockenen Spitzen ist das Shampoo aus Natron wunderbar.

Die Herstellung des Natron-Haarshampoo

Eine Menge Natron in ein Gefäß geben, mit kochendem Wasser auffüllen, schütteln, fertig. Das überschüssige Natron, welches das gesättigte Wasser nicht mehr aufnehmen kann, setzt sich am Boden ab. Einfach beim nächsten Aufgießen mit heißem Wasser weniger Natron dazugeben.

Wer eine genaue Anleitung braucht, der sollte das mal ausprobieren:

  • 150ml Wasser kochen, optimal 2 Minuten lang kochen lassen
  • 1 Teelöffel (5 g) Natron / Natriumhydrogencarbonat in ein Gefäß geben
  • Wasser dazugeben
  • Schäumen abwarten (ca. 3 Sekunden), dann evtl. umrühren mit Glas-oder Holz-Löffel

Die Anwendung

Die abgekühlte Mischung auf das nasse Haar geben und besonders den Ansatz damit einmassieren. Vergleichbar wie die Verwendung von herkömmlichem Shampoo. Die Dosierung ist vielleicht am Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, da die wässrige Konsistenz des Natron-Haarshampoo ungewohnt ist.

Natrondeo

Die gleiche Mischung verwende ich auch als Deo. Das funktioniert hervorragend. Nachdem ich selbst die sensitiven natürlichen Deos nicht mehr vertrage und von allen Produkten früher oder später einen Ausschlag bekomme, ist Natrondeo eine echte Alternative. Ein positiver Nebeneffekt der veganen Ernährung ist die Tatsache, dass ich einfach nicht mehr so stark schwitze bzw. rieche. Das ist jetzt kein so leckeres Thema, dennoch wichtig, denn ich bin jeden Tag aktiv, unter Menschen, beim Sport oder in der Arbeit. Ich will ja nicht, dass meine Umgebung unter meinem „Ökofimmel“ leiden muss. :)

Allerdings ist bei aller Begeisterung für ein einfaches, günstiges und plastikfreies Produkt ein Beigeschmack enthalten, denn ohne Schadstoffe kann Natron auch nicht erzeugt werden.

Vielleicht habt ihr noch eine bessere Alternative? Wie geht es euch mit Natron als Hausmittel? Ich verwende Natron sowohl in der Küche als auch in der selbstgemachten Zahncreme. Ich freue mich über Ideen und Erfahrungsberichte!

DIY Seed Crackers – Zero Waste

Delicious Seed Crackers Recipe

Liesl inspired me to do my own Zero Waste Crackers. ;)

The „Olive Oil and Seed Crackers Recipe“ I used you can find here. Naturally I adapted the recipe so it fits to my taste and storage contents. I can’t remember the actual ingredients. But I know for next time to roll one piece of dough at a time, as thinly as I can. My crackers were not thin enough, that’s the reason they were not that crunchy.

Try it yourself! It is a simple recipe and this dough is supple and cooperative. Alternately, use a pasta roller (if you have). Enjoy!

DIY – Grow your own salad!

You live in the city? You don’t have a garden? No problem – you can still grow your own salad.

Thanks to Kerstin and  freshrollsandchampaign I’m able to grow my own salad on the window sill.

 

CARRIER OF HOPE 3 – Sharing „food is free laneway“

Category: Sharing

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Guerilla Gardening Vienna © Esther 2015

Especially in the city you sometimes don’t get in touch with your neighbours. Once in a while the couple at the ground floor might have to receive a parcel addressed to you or you have to get in contact with the students from the floor below because you couldn’t sleep all night long. Even in the countryside people often ignore one another, or even fight against each other. The garden fence becomes more of a line of demarcation. Wouldn’t you love to have pleasant contacts with the people around you?

Meet Lou Ridsdale from Ballarat in Australia. Ballarat is situated around 120 k’s from Melbourne.

Lou is organizing the „food is free laneway“ along her garden fence. It is a combination of guerilla gardening, food sharing and neighbourly help.

Attention! People share greens. Plants, seeds, veggies, salads, spices and everything that is growing in the gardens in town. Watch the short clip!

The people behind the camera are also special. They should have their own post. See for yourself click here!

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Guerilla Gardening Berlin © Esther 2015

If you missed the last posts about the Zero Waste approach of a Fastfood restaurant in Chicago click here. Or have a look how towns or even cities deal with recycling at its best. Let me know what inspires you! What is your reason to hope for a better future?

 

HOFFNUNGSTRÄGER 3 – Teilen „food is free laneway“

Kategorie: Teilen

Jpeg

Guerilla Gardening Wien © Esther 2015

Nachdem der letzte Post zum Themenschwerpunkt 2016 schon etwas zurück liegt, hier nun eine Idee, die mich sehr berührt hat. Gerade in der Stadt, wo man maximal mit dem Nachbar Kontakt hat, weil das Paket falsch abgegeben wurde oder weil die Studenten die Nacht zum Tag ernannt haben, wirkt die nachfolgende Initiative einfach erfrischend. Ein Austausch über den eigenen „Zaun“ hinweg, wer würde sich das nicht wünschen? Selbst auf dem Land ist der Gartenzaun oft eine Demarkationslinie. 

Wir befinden uns in Ballarat in Australien. Ballarat liegt 120 km nordwestlich von Melbourne.

Lou Ridsdale hat die „food is free laneway“ ins Leben gerufen. Es ist eine Kombination aus Guerilla Gardening, Foodsharing und Nachbarschaftshilfe.

Achtung! Hier wird Grünzeug geteilt! Pflanzen, Samen, Gemüse, Salate, Kräuter und alles was der Garten in Australien hergibt. Schaut euch das kurze Video an!

Die Macher hinter diesem Video sind selbst einen Post wert. Überzeugt euch selbst. Klick hier!

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Guerilla Gardening Berlin © Esther 2015

Dieser Post gehört zum Themenschwerpunkt des Jahres 2016. Es werden positive Beispiele aufgeführt, die unsere Zukunft auf diesem Planeten in einem freundlicheren Licht erscheinen lassen. Siehe dazu auch die vorherigen Posts zum Thema Müllvermeidung und Zero Waste. Lasst mich wissen, welche Projekte euch positiv stimmen und Hoffnung geben!

herzhaftes Sonntagsfrühstück

Nachdem der Sonntag morgen etwas langsamer begonnen werden kann, und somit ein Festessen verlangt, hier wieder mal eine Frühstückskreation, die keine besonderen Kochkünste erfordert und dennoch einfach herrlich schmeckt.

  • Tomaten (leider nicht regional)
  • Lauch
  • Feldsalat
  • 1TL Öl
  • vegane Steichcreme
  • Brot
  • Pfeffer, Chili, Kräuter, Salz
  • grüne Garnitur nach Lust und Laune

Zuerst den Lauch waschen und fein schneiden. Dann in Öl anbraten und dazu die Tomaten in Scheiben geben, würzen und garen. Das frische Brot mit der Streichcreme oder Hummus bestreichen. Salat auf dem Brot anrichten und darauf die heißen Tomaten mit Lauch verteilen. Sofort genießen. Schmeckt vorzüglich! Bei älterem Brot vielleicht die Scheiben vorher toasten oder in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten.

Tipp:

Sehr lecker schmeckt die Kombination mit Pilzen, die sind zudem ganzjährig frisch und regional zu erhalten ;). Als Streichcreme verwenden wir eigene Gemüse-, Linsen- und Erbsenaufstriche. Sonst kaufen wir gerne den Arrabitom Brotaufstrich von Zwergenwiese (zu 2,50 das Glas). Ich wünsche euch ein entspanntes Wochenende!