A SIMPLER WAY – CRISIS AS OPPORTUNITY

Es schneit, der Winter zeigt seine ersten Vorboten. Der Körper ist müde und braucht Ruhe. Vielleicht ist ein Dokumentarfilm das richtige?

Vielleicht seid ihr auch auf der Suche nach einer Veränderung, einer Vereinfachung des Lebens? Vielleicht ist euch Kastanien sammeln und damit Waschen, in der Wohnung Pflanzen züchten und mit dem Rad zur Arbeit fahren nicht mehr genug? Sicherlich, manche Mitmenschen bezeichnen meinen Lebensstil bereits als extrem. Doch was ist an Kleider reparieren anstatt neu kaufen extrem? Warum ist Fleisch essen normal? Es ist nicht unnormal sich mit dem hart verdienten Geld Annehmlichkeiten „made in China“ zu kaufen, einen dicken Wagen zu fahren, Unmengen an Plastik nach Hause zu tragen und dafür aber billige Lebensmittel zu kaufen. Weil „wir müssen eben auf das Geld schauen“.

Alle sprechen von „Nachhaltigkeit“ in den wildesten Bedeutungsvariationen. Doch irgendwie bleibt alles gleich. Vielleicht geht es mir auch zu langsam. Das mag sein. Um in Bayern im eigenen Garten oder in einem Schrebergarten buddeln zu können, gehört sehr viel Vitamin B, Geld oder ein extrem langer Atem dazu. Alternativ ist das Umziehen an die tschechische Grenze eine Möglichkeit. Dort gibt es noch Raum und Land für Ideen. Allerdings ist das wiederum schwierig mit einem Job in München vereinbar.

Ich möchte meine Transition zum nächsten Level erleben. Nicht nur Dokumentationen darüber anschauen. Wie geht es euch mit eurem Lebensentwurf? Passt das alte Konzept noch auf die aktuelle Situation?

Wie ein Experiment zu mehr Einfachheit laufen kann, zeigt die Doku von Happen Films.

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2 Gedanken zu „A SIMPLER WAY – CRISIS AS OPPORTUNITY

  1. Tabea

    Danke für die Doku – die schaue ich, sobald ich mal mehr Zeit dazu habe.

    Dass ein Garten seeehr schwer in München zu kriegen ist, kann ich mir gut vorstellen. Da habe ich echt ein Luxusleben hier auf dem Land in Nordhessen, wo Mama und Oma recht große Gärten an ihren Häusern haben und zusätzlich noch einen Größeren außerhalb der Stadt besitzen. So haben wie ca. 4-5 Apfelbäume pro Person, Gemüsebeete, Birnen, Kirschen, Zwetschgen und alle erdenklichen Beeren in Massen :)

    Ich selbst verdiene in meinem dualen Studium noch nicht so ganz viel Geld, aber ich habe im Januar beschlossen (damals noch als Schülerin) bewusster zu konsumieren. Daher gibt es nur noch Second-Hand Kleidung und bei den Möhren, Kartoffeln und beim Joghurt / der Milch gibt es seit über einem Jahr nur noch bio. Bei meinem Auszug von Zuhause diesen Sommer habe ich allerdings beschlossen, dass ich konsequenter bei meiner Ernährung sein will: Bio-Käse ist nun Pflicht, statt dem Billig-Käse von Lidl. Reis, Nudeln, Mehl und Brot sollen ebenfalls ökologisch sein, der Tee auch. Und so will ich Schritt für Schritt weiter machen.

    Liebe Grüße

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    1. Esther Autor

      Hallo Tabea,
      das klingt wirklich schön grün. Ich komme von der Mosel, dort hatte meine Familie auch einen Garten und Weinbau. Sicherlich kommen daher meine Wurzeln.
      Ich finde es immer toll zu wissen woher die Produkte kommen. Das macht es persönlicher und ich kann es mehr wertschätzen. Wir erhalten zum Beispiel Mehl aus der direkten Nachbarschaft. So etwas finde ich toll und wert es zu unterstützen. Vielleicht findest du einen guten Bauernmarkt, auf dem du deine Einkäufe tätigen kannst? Ich wünsche dir viel Freude bei deinem Unterfangen.
      LG Esther

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      Antwort

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