Archiv für den Monat Juli 2016

Kartoffel-Bohnenpfanne

Heute möchte ich euch ein super leckeres nährendes Rezept vorstellen. Kartoffeln mit Bohnen. Hört sich vielleicht zu unspannend und bodenständig an, so ganz ohne Superfoods, kann aber auch was.

Und so einfach geht es:

Die Bohnen  über Nacht einweichen. Anschließend ohne Salz! kochen bis sie gar sind. Wir haben hier schwarze Bohnen verwendet. Linsen und alle anderen Hülsenfrüchte gehen auch. Kommt drauf an, was euch am besten schmeckt. Das Salz bei Hülsenfrüchten immer erst am Schluss zugeben. Erhöht die Bekömmlichkeit.

Zwiebeln und geriebene Kartoffeln anbraten. Anschließend mit geschlossenem Deckel dünsten. nach 10 Minuten die Bohnen und die fein geschnittenen Zucchini zugeben. Mit Pfeffer, Chili, Kräutern und Sojasoße würzen. Weitere 10 Minuten dünsten. Fertig ist das wärmende Mahl. Dazu vielleicht einen großer frischer Salat mit Obst und Blüten?

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Sommer – Ernte – Beerenzeit

Ein paar Impressionen von den letzten Wochen. Das Schreiben der Beiträge und die Pflegen des Blogs kommt in der Erntezeit einfach zu kurz. Ernten, Einmachen, Backen, Einfrieren… Es gibt Unmengen von Möglichkeiten, für den langen harten Winter gerüstet zu sein. :) Und zu meinem Glück habe ich großzügige Freunde mit einem Schrebergarten mitten in der Stadt. Was für ein Fest.

Heute habe ich zum Beispiel frische Tomaten und sämtliches Gemüse aus der halben Kiste zu einem Sugo verkocht. Die überreifen Bananen werden in Stücke eingefroren und an heißen Tagen zu einem Bananeneis verarbeitet. Der Laden wirft weniger weg und ich bekomme alles zum halben Preis. Warum können andere Läden das nicht anbieten? Ein schönes Konzept, findet ihr nicht? Am Liebsten esse ich allerdings alles roh. Macht auch nicht so viel Arbeit. DSC_1228

Doch was soll man machen, wenn beim Spaziergang plötzlich der Weg mit wilden Pflaumen und Mirabellen gesegnet ist. Hängen lassen? Das geht nicht. Und wieder von vorne: Ernten, Einkochen, Backen….

DieseSeitekenntihrsicherlich:

http://mundraub.org/

Einen himmlich süßen Sommer!

Zero Waste zum Grillfest

Was bringt man als veganer Plastik- und Müllvermeider nur zu einem geselligen Grillfest mit lieben Menschen mit? (ich wollte schon ein schlechtes Gewissen schreiben – nein Quatsch keine Moralkeule zum Grillen, vielmehr Modellernen oder Soziales Lernen)

  • selbstgemachte Smoothies in kleinen und größeren Portionen: Hier eine grüne (Sellerie, Apfel, Salat, Paprika, Gurke, Ingwer, Brokkoli) und eine rote (Rote Beete, Apfel, Blumenkohl, Brokkoli, Urkarotten, Karotten, Banane) Variante. Die Gläser können prima gekühlt werden, auch in bereitgestellten Wasserbehältern. Der Schraubverschluss verhindert, dass suizidale Fliegen im Getränk ein letztes Bad nehmen. Und natürlich kann auch direkt aus dem Glas getrunken werden. Am Schluss alles einsammeln, auswaschen – vola der nächste Einsatz kommt bestimmt.
  • Brot im Stoffbeutel (Dazu eine kurze Begebenheit: In der Happy Hour Schlange des Traditions-bio-Bäckers stand ein Mann vor mir, um seine Brotreserven für die gefühlt nächsten 4 Wochen aufzufüllen. Nach eigenen Worten friert er alles ein. „Daher bitte jedes Brotviertel extra einpacken“. Was soll ich sagen? Warum bin ich nicht auf einen Großeinkauf vorbereitet? Noch nicht mal eine Einkaufstasche? Also Unmengen an Biobrot zu kaufen bedeutet noch nicht „bio“ Verhalten an den Tag zu legen. Ich konnte es mir verkneifen. Stattdessen habe ich meinen etwas zu kleinen Beutel mit Nachdruck und Hilfe von der Dame hinter mir zwei riesigen Broten gequetscht. Dazu erklärte ich den Wartenden und Beobachtenden in der Schlange hinter mir, dass ich auf Plastik- und Müllvermeidung achte. Die Frage ist, welches Beispiel war eindrücklicher? Ein Mann mit 15 extra Beuteln oder ich mit meinem Jutezwang? Ich werde das weiter beobachten und mit gutem Beispiel voran gehen. Es gibt ja keine Alternative.)
  • Frischer Tomatenaufstrich im Glas
  • Gemüse für den Grill

Es ist nicht so, dass ich oft zum Grillen gehe. Vor allem nicht an öffentlichen Plätzen. Das letze mal war ich vor ca. 5 Jahren an der wunderschönen Isar. Sie mäandert seit der Renaturierung mitten durch das Herz der Stadt. Im Grunde ist es die Schlagader Münchens. Für mich auf jeden Fall. Damals war ich kurz davor mit einem angetrunkenen Bierdeckel werfenden Individuum eine Grundsatzdiskussion mit der Faust aus zutragen. (Dumm-Dreistigkeit macht mich leider so was von aggressiv.) Seitdem bin ich nicht mehr an der Isar sobald es nach Grillwetter riecht.

Beim Grillen muss kein Müll entstehen. Klingt komisch, ist aber so. Es gab schon ein Leben vor der convenience- Wegwerfgrill-Lebenseinstellung. Alles sofort haben und genau so auch wieder loswerden. Schwups, fallen oder stehen lassen. Wir wissen alle, dass kann sich nicht ewig halten. Vielleicht ist es nur eine Phase?!. Es kann nicht mehr lange dauern, bis diese Unmengen an Müll und der Arbeitsaufwand zur Beseitigung, Früchte tragen. Ich finde es nur urkomisch, dass sich mir-doch-egal-Menschen dann aufregen, wenn die Ratten sich vermehren und ihren Teil vom Kuchen abhaben möchten.

Ich wünsche euch einen Nager freien Abend! ;)

Wie gestaltet ihr eure Ausflüge? Grillen geht auch anders oder?

Sommerfreuden – Salatvariationen

Die Lust nach einem frischen Salat ist groß, auch wenn das Wetter nass nach unten fällt und die Nachrichten aus der Welt um uns herum Rezepte in ein banales Licht werfen. Buntes frisches Essen als Stimmungsaufheller und Stärkung für das was noch vor uns liegt.

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Frischer Salat mit Beeren und Radieschen

Heute gab es eine Salatvariation mit frisch geerntetem Blattsalat aus dem Garten, Blaubeeren, Erdbeeren, Radieschen, Gurke, Pilzen, Tomaten, Nektarine, Zwiebeln und Schnittlauch. Himmlich. Die Kombination aus frischem Obst und grünem Salat ist der Traum. Die geriebenen Radieschen geben dem Salat eine natürliche Schärfe.

Als Dressing verwenden wir Süßen Senf, mittel scharfer Senf, Sesammus, Essig, Pfeffer und Salz. Das Sesammus enthält bereits genug Fett und ersetzt Öl.

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Asia – Salat

Eine asiatische Variante gelingt mit frischem Koriander, Sprossen, und Kichererbsen-Sprossen. Blattsalat, Karotten, Apfel, Frühlingszwiebeln und Tomaten sorgen für eine gute Basis.

Das Dressing besteht aus Zitronensaft, Sojasoße und Apfelsaft. Köstlich frisch und doch nahrhaft durch die Sprossen.

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Rote Beete Variation

Für diesen Salat wurden Rote Beete, Karotten, Radi, Apfel, Zwiebeln und Mandeln im Mixer grob püriert. Diese Masse kann als Dressing verwendet werden. Wenn nötig noch etwas Öl, Salz und Pfeffer zugeben, sonst einfach auf dem frischen Wildkräutersalat verteilen und sofort genießen.