Nachhaltigkeit ist keine Modefrage

Ein Feiertag ist genau der rechte Anlass, um sich den Dingen zu widmen, die sonst im Alltag zu kurz kommen. Die Frage ist nur, welches „Ding“ von der weiten Palette seine Berechtigung erhält. Auch wenn Minimalisieren und Achtsamkeit auf der Lebensabschnitt-Agenda steht. Es wollen neben der Arbeit, Haushalt, Familie, Freunde, Gesundheit, Sport, Weiterbildung viele Interessen und Verpflichtungen gesehen werden.

Ich habe zwei Dinge gleichzeitig gemacht. Auch wenn Niko Paech kein Freund von Multitasking ist, habe ich den Abend mit ihm und meinen Sportschuhen verbracht.

Dieses Interview ist sehr lebendig und gibt einen guten Einblick in die Welt, in der ich gerne leben würde.

Nebenbei stand das Reparieren meiner Lauf- und Sportschuhe auf dem Plan. Wenn ihr auch viel in Bewegung seid und Sport zu eurem täglichen Leben gehört, dann sind euch die Verschleißerscheinungen an den Schuhen vielleicht auch bekannt. Meine Schuhe sahen so aus:

Löcher, die ich von Innen nach Außen gebohrt habe oder solche die von Außen entstanden sind. Damit die Schuhe länger halten und weiterhin ordentlich aussehen, muss das Loch rechtzeitig gestopft werden. Minimal invasiv quasi :) Sicherlich ist der Faden in der richtigen Farbe zu wählen und am Besten im Muster der Schuhe arbeiten. Ich habe hier nicht so viel Mühe auf die Optik gelegt, sondern das eher funktional gesehen.

Nun sehen sie wieder ordentlich aus, so das ich sicherlich noch lange weiterlaufen kann, ohne an eine Neuanschaffung zu denken. Die Sohle wird leider den Neukauf bestimmen.

Während ich Teil 2 anhörte, habe ich die Kleidung von Freunden repariert. Somit habe ich mich ganz in Niko Paechs „schöner neuer Welt“ bewegt:

  1. Güter länger nutzen und damit der Industrie und dem Konsum die kalte Schulter zeigen
  2. Ressourcen sparen
  3. Selbst reparieren
  4. Austausch an Dienstleistungen
  5. Vernetzung mit Geich-denkenden 

Was macht ihr um euch auf eine Postwachstumsökonomie einzustellen und Suffizienz zu leben?

Thematisch passend verlinke ich hier zu Maria  

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6 Gedanken zu „Nachhaltigkeit ist keine Modefrage

  1. Tabea

    Meine Joggingschuhe hätten so eine Stopf-Kur auch nötig, zumindest das ältere Paar. Leider kann ich noch nicht stopfen, das muss ich erst noch lernen…
    Ich versuche auch, so viel wie möglich bis zum bitteren Ende zu tragen… daher sehen meine Jacken und Schuhe manchmal auch aus wie zu Tode geliebt ;)
    Liebe Grüße

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    1. Esther Autor

      Zu Tode geliebt – ist herrlich. Das Schöne beim Stopfen ist, es kann ja nix kaputt gehen. Also einfach mal Nadel und Faden raus und los geht es ;)
      Sonnige Grüße, Esther

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  2. 123-Nadelei

    Ein Weilchen werden Sie noch mit laufen, aber irgend wann ist dann abgelaufen.
    Für mich hat sich ergeben, dass ich viele ausgesonderte Textilien vernähe; eine Art Rettungszwang-Herausforderung für Textilien in meinem Umfeld. Seit letztem Jahr gebe ich Nähkurse mit Upcycling-Hintergrund.
    LG Ute

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    1. Esther Autor

      Hallo Ute, danke für deinen Kommentar! Ich kenne diesen Rettungszwang. :) Habe erst gerade eine Wollstrickjacke von einem Freund geflickt. Leider musste ich feststellen, dass die Motten ganze Arbeit geleistet haben und die Jacke hinten ein Käse ist. Einen solchen Nähkurs habe ich auch im Auge. Mal sehen was daraus wird.
      LG Esther

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  3. widerstandistzweckmaessig

    Hallo Esther!

    Ein wichtiger Punkt – so früh wie möglich eingreifen und auch kleine Löcher gleich stopfen damit sie nicht groß werden!

    Bei Turnschuhen muss man nicht stopfen können einfach die Löcher zunähen, das passt schon finde ich. Hauptsache es hält wieder.

    Video klingt interessant, werde ich auf meine tosee-Liste setzen.

    Danke fürs Verlinken zu fix it!

    lg
    Maria

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    Antwort

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