Kartoffelkombinat – solidarische Landwirtschaft in der Großstadt!

Juchu!

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Unsere Lieferung in der ersten Kiste

Endlich ist es Wirklichkeit. Wir sind Teil des Kartoffelkombinats. Na ja gut, wir sind in der Testphase. Noch genauer: In dieser Woche haben wir unsere dritte Kiste bekommen. Ist das aufregend!

Wir konnten gleichzeitig Kontakt mit anderen Mitgliedern knüpfen, denn die Kisten werden nicht zur Haustür gebracht, sondern an verschiedenen Verteilpunkten abgeliefert. Das ist logistisch und ökologisch besser. Vor allem, wenn die Mitglieder so wie wir, mit dem Rad die Sachen abholen.

Unsere Stadtion ist ein Gartenhäuschen. ;) Es fühlt sich an wie früher auf dem Land. Die Gartentür ist immer offen und das Gartenhaus ist nur mit einer Blume als Verriegelung versperrt. Dort wartet wöchentlich eine volle Kiste mit tollen wirklich regionalen Sachen auf uns. Willkommen im Himmel!

Was ist das Kartoffelkombinat:

Was ist sonst so in unserer Kiste:

Äpfel, Weißkraut, Karotten, Sauerkraut, Gelbe Beete, Schwarzer Rettich, Zuckerhut, Hokkaido

oder

Äpfel, Butternut-Kürbis, Sellerie, Zwiebeln, Pastinaken, Feldsalat, Zuckerhut

Wir kaufen noch ein Brot dazu, dass sehr lecker schmeckt und auch um die Ecke produziert wird. Der Inhalt der Kiste ist jedes Mal anders und abhängig von der Ernte. Den einzigen Abstrich machen wir bislang bei der Plastiktüte, in der ab und an der Salat eingepackt wird. Da wir problemlos vollkommen plastikfrei einkaufen, ist das natürlich ein unschöner Rückschlag. Das Kombinat arbeitet an Alternativen. Wir werden uns hier einbringen und hoffentlich in Bälde eine Lösung finden. Ich habe auch schon überlegt, ob wir das Team vor die Alternative stellen können/wollen – entweder plastikfrei oder wir verzichten auf Solawi. Das arbeitet noch in mir.

Warum solidarische Landwirtschaft?

In der solidarischen Landwirtschaft tragen mehrere Privat-Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger*innen als auch die Konsument*innen die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft. Quelle

Hier gibt es die Höfeliste, falls ihr auch Lust auf mehr Regionalität und Nähe zum Produzenten haben möchtet. Solawis sind aber so viel mehr! Seid ihr auch schon Teil einer Gemeinschaft?

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7 Gedanken zu „Kartoffelkombinat – solidarische Landwirtschaft in der Großstadt!

  1. Pingback: Weißkraut-Kartoffel-Pfanne | the green transition

  2. Fussel

    In unserer SoLaWi wird gar nicht individuell verpackt. Es werden alle Ernteanteile der betreffenden Abholstation zusammen verpackt, d.h. eine (oder mehrere) Kiste mit Salat, eine Kiste mit Möhren, eine mit Kartoffeln etc.
    Dann stehen da zwei Waagen und es hängt eine Liste aus, wer wieviel bekommt. Das muß man sich dann selber nehmen und abwiegen. Verpackungsmaterial gibt es keins, man packt in seine eigenen Taschen/Körbe um, die Gemüsekisten werden geleert und bleiben in der Station. Finde ich eine gute Sache. Damit der Salat nicht versandet, stecke ich ihn dann in einen Stoffbeutel oder eine mitgebrachte Papiertüte (die werden halt solange verwendet, bis sie auseinanderfallen). Ich mag das System.

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