Am Tag danach

Wenn wir der Zusammenfassung der Silvesternacht glauben schenken, dann war der Übergang alles andere als ereignislos. Abgesehen vom eigentlichen Anlass, dem Jahreswechsel, liest sich die Liste an Notarzteinsätzen, Polizeiaufgebot und Unfallopfer wie ein Tatort-Skript. Jahreswechsel: Das tritt ja nicht selten bei Alkohol, Essen, Feiern, Böllern und mehr Alkohol in den Hintergrund. Mein Unmut über die Mitmenschen ist heute – an Tag 2 – auch wieder fast verflogen. So macht nicht nur der Mai alles neu, sondern auch der Hausmeister.

Mein herzliches Dankeschön gilt allen Hausmeistern und den Mitarbeitern der Straßenreinigung und Müllbeseitigung! Ohne euch würden wir uns täglich an die schöne Party erinnern. DANKE!

Zur Ergänzung: 129 Millionen Euro haben nur wir Deutsche für Feuerwerksartikel ausgegeben.

DSC_0117 - Kopie

direkt vor der Haustür! Was soll ich sagen

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5 Gedanken zu „Am Tag danach

  1. Grünzeug

    Ich glaube, wir können den tollen Menschen, die die Hinterlassenschaften der müllbelastetsten Nacht des Jahres wegräumen, nicht dankbar genug sein. Als ich gestern durch die Straßen gelaufen bin, habe ich schockierende Berge an Feuerwerkskörper-Überbleibseln gesehen. Was ich in diesem Zusammenhang auch nicht verstehen kann: Warum nehme ich meinen Müll nicht wieder mit ins Haus, wenn ich schon durch die Knallerei die Umwelt belasten muss? Muss ich dann auch noch den Müll auf der Straße liegenlassen?

    Liebe Grüße und ein schönes neues Jahr (ohne Müll auf der Straße ;) )
    Jenni

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    1. Esther Autor

      Das habe ich mich auch gefragt. Vor allem wenn ich wirklich vor meiner Haustür den Müll erzeuge. Sydney hat 4,5 Millionen für das Feuerwerk ausgegeben. 129 Millionen haben die Deutschen ausgegeben. Ich könnte weinen.

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  2. ichbindannmalminimal

    Hallo Esther,
    ich wünsche Dir ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2016, das viele neue Eindrücke und Bekanntschaften bereithalten soll.

    In Berlin war durch die Lust an Knallerei innerhalb von 5 Minuten nichts mehr zu sehen, da der Rauch die Sicht komplett nahm. Neben dem Müll sind mehrere Gebäude und Einrichtungen durch Menschen beschädigt worden, die ihren Verstand beim Kauf des Unterhaltungs-Sprengstoffs wohl abgegeben haben. Ich verstehe es ebenso wenig wie Du, was die Leute dazu treibt und warum diese Massen gekauft werden.
    Als Lösung schlage ich vor, dass die Kosten für Feuerwerk verdoppelt werden, wobei eine Hälfte zur Finanzierung sozialer Projekte genutzt wird, die andere zum Ausgleich der Produktionskosten und Strassenreinigung. Leider ist das nur ein Wunschtraum. So lange sich so viel Geld damit machen lässt, wird man sich nicht mal ansatzweise ein Gedanken dazu machen. Schade.

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    1. Esther Autor

      Danke, dir auch!
      Das ist eine schöne Idee! Wir könnten eine Petition starten. Ich glaube auch, dass der Aspekt der Kohle ein schlagkräftiges Gegenargument darstellt. Es passiert trotz allem viel zu wenig, vielleicht ändert sich das noch. Wie in Rio oder Rom. Wir haben noch ein Jahr Zeit Unterschriften zu sammeln. ;)

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